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Das „Schloßtheater Fürstenberg“ machte die „Marktscheune“ in Elbrinxen zum Flugzeug

Mit russischem Autopiloten rund um die Welt

Elbrinxen. Die glanzvolle Zeit der großen Musikrevuen ist eigentlich längst vorbei. Zum Glück für das dankbare Publikum gibt es Theater wie das „Schloßtheater Fürstenberg“, die sich neben den klassischen Genres des Theaters eben gerade mit dieser Spielform einen Namen gemacht haben. Und das völlig zu Recht, wie die Revue „Abflug – an einem Abend um die Welt“ in der Marktscheune Elbrinxen sehr beeindru-ckend gezeigt hat.

veröffentlicht am 26.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 05:21 Uhr

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Autor:

Dagmar Nickelsen
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Sicher, man hat das alles so oder in anderer Form schon mal gesehen. Aber ganz sicher nicht in so einer frischen lockeren Weise! Das Konzept musste einfach aufgehen, denn da wurden die Zuschauer nicht durch eine mühsam konstruierte Handlung geschleppt – es gab keine. Der rote Faden, der alles wunderbar zusammenhielt, war die Tatsache, dass die Marktscheune sich in ein Flugzeug verwandelt hatte und dank dem Autopiloten russischer Bauweise dauernd irgendwo und natürlich an den schönsten Plätzen der Welt landen musste.

Schon der Sicherheitscheck beim Einlass durch das Flugpersonal war ein schöner Gag und dass sich beim Start dann eine Stewardess fix mal auf den Schoß eines Herrn im Publikum setzte, um ihm das Anschnallen zu zeigen, brachte die Leute gleich in die richtige Stimmung für so einen Abend, der ganz im Zeichen bekannter alter und neuer Pop- und Schlager-Hits stand. Humor und augenzwinkernder Wortwitz, immer das Publikum einbezogen, rasant, ohne jegliche Längen im Programm, so wünscht man sich eine Revue.

Wer das Ensemble des Schloßtheaters noch nicht kannte, dufte überrascht sein von so viel Professionalität, durchweg wunderschönen Stimmen, stimmigen Tanz-szenen und den modernen und sexy Kostümen. Ob es nun die Fischer von San Juan waren oder der Japanese Boy, „Mercy, mercy“ von Duffi, oder das gute alte „Amarillo“ - das Publikum ging mit, ließ sich begeistern von der Spielfreude, die so natürlich und strahlend daherkam, daß einfach mitgeklatscht und nach entsprechender Einweisung durch das Bordpersonal auch kräftig mitgesungen werden musste. Toll auch die temperamentvollen, mitreißenden Tänze; keine einfache Sache auf so einer kleinen Bühne. Dieser Theaterabend macht neugierig auf mehr mit dieser jungen engagierten Truppe um Prinzipalin Barbara Mihm, die mit Sarah Müller für den „Abflug“ verantwort-lich zeichnet.

Auch in Japan machte das Schloßtheter Station: „Japanese Boy“ von Aneka.

Foto: nic



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