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Wie charmant „alea“ ihre Zuhörer in Klangreisende verwandeln

Mit Poesie dem Winter entfliehen

Lügde. Die „Kultur im Kloster“ bot am Samstagabend genau das Richtige, um dem Grau des Winters für zweieinhalb Stunden zu entfliehen. Die Pop-Poeten der Gruppe „alea“ verzauberten ihr Publikum mit ihrem neuem Album „Plastikblumen“ nicht nur durch eine bunte Klangvielfalt, sondern streichelten mit wunderbar farbigen Texten die Seelen für ein besonderes Rundum-Wohlfühlgefühl.

veröffentlicht am 23.01.2011 um 19:41 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 05:41 Uhr

Ob plaudernd, singend oder musizierend: Frontmann Andreas Philipzen begeistert die „alea“-Fans scheinbar mühelos.  F

Autor:

Andrea Gerstenberger
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Was mit dem Text „…Der Winter legt sich in die Luft und nimmt dem Grau den allerletzten Duft…“ melancholisch begann, entwickelte sich zu einem Abend voller bunter Plastikblumensträuße aus poetischen Texten und erfrischend abwechselungsreichen, harmonischen Melodien. So erzählte Sänger, Texter und Komponist Andreas Philipzen von der Sehnsucht nach dem ersten Flieder und dass alles seine Zeit hat bis, in einer der vehement geforderten Zugaben, zu der Erfahrung von Generationen, wie es ist, die flügge werdenden Kinder loszulassen.

Zu Gesang und Moderation überzeugte der „alea“-Front-mann mit Gitarre, Akkordeon, Trompete und immer wieder einem Megaphon als wandelbarem Soundelement. Nie zu laut oder schrill, aber mit sattem Sound und voller Energie sang die Trompete unter anderem in „Wenn der große Regen fällt“. Dazu immer wieder leise Töne und Textpassagen, die die Gedanken auf die Reise schickten, wenn es zum Beispiel hieß, „Annabella wirft den Teller, wenn sie nicht weiß, ob er noch weiß, dass sie ihn liebt.“

Seit 26 Jahren machen die drei Brüder Andreas, Peter (Gitarre) und Matthias Philipzen (Schlagzeug) schon gemeinsam mit dem Bassisten Carsten Hormes Musik. Und doch fasziniert das Quartett noch immer mit jugendlichem Charme und seiner spielerischen Verliebtheit in Musik und Text, die wie die vielen kleinen Funken einer Wunderkerze auf das Publikum überspringt.

Die „alea“-Konzerte sollen poetisch-skurrile Klangreisen durch imaginäre Welten sein, in denen sich die Menschen geborgen fühlen. Diesen Anspruch erfüllt die Band live so gut, dass man sich nur allzu gern auf diese Reise begibt. Wie passend war da eine der Zugaben: Als Uraufführung gab es zum zehnten Geburtstag der „Kultur im Kloster“-Reihe das Stück „Leinen los“.



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