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Ärgerthema soll in den Stadtrat

Marode Straßen – Lügder üben harsche Kritik am Landesbetrieb

LÜGDE. Die Straße zwischen Handweiser und Lügde ist in einem akzeptablen Zustand – das zumindest behaupten die Vertreter des Landesbetriebs Straßenbau. Diese Einschätzung trieb Jörg Eickmann (SPD) im Lügder Bauausschuss die Zornesröte ins Gesicht.

veröffentlicht am 15.06.2017 um 15:38 Uhr

Das Land vernachlässigt die Straßen im Raum Lügde – das monieren die Mitglieder des städtischen Bauausschusses. Foto: yt
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Carlhermann Schmitt Reporter
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„Das ist doch schon fahrlässig, hier von akzeptablem Zustand zu reden, wenn sich bei Regen schon richtige Seen auf der Straße bilden“, schimpfte Eickmann. FWG-Fraktionschef Klaus Meier sieht ebenfalls Gefahr im Verzug, wenn die Straße zwischen Lügde und Elbrinxen bis zur Abzweigung nach Schieder nicht saniert wird. Er schlug während der Ausschusssitzung vor, eine Gefahrenabschätzung der Polizei einzuholen und diese dem Betrieb „Straßen NRW“ vorzutragen.

Zudem steht immer noch der Bau eines Radweges in diesem Bereich aus. „Bei der großen Bedeutung des Radwandertourismus gerade für unsere Region ist diese Vernachlässigung schon sträflich“, ärgert sich Thorsten Klinge (CDU), dass in Lügde straßenbautechnisch derzeit gar nichts vorangehe. „Die Straßen und Brücken sind in keinem akzeptablen Zustand. Und dann lässt sich auch nicht einmal ein Vertreter von Straßen NRW hier blicken, obwohl wir schon so oft eingeladen haben.“

Auch der Umgang mit der Verbindung zwischen mittlerem und nördlichen Kreisel sorgt für Unmut. Durch die Umgehungsstraße hat dieser Abschnitt der Pyrmonter Straße seine Bedeutung als Landesstraße verloren. Wenn das Land eine Straße in kommunale Hände übergibt, muss sie entweder in ordnungsgemäßem Zustand sein, oder das Land hat einen angemessenen Ausgleich zu zahlen. „Was uns bislang aber angeboten wurde, ist durchaus nicht angemessen, weswegen wir das auch abgelehnt haben“, erinnerte er Ausschussvorsitzende. Seine Idee, die Vernachlässigung der Straßen im Rat zu behandeln, fand breite Zustimmung. Weil dadurch das höchste politische Gremium und auch der Bürgermeister damit befasst werden, werde dem Problem ein ganz anderes Gewicht beigemessen.

Dass die Straße zwischen Handweiser und Lügde im akzeptablen Zustand sei, wie das Land behauptet, weist der Lügder Bauausschuss zurück. Bei Regen bildeten sich auf der Fahrbahn große Wasserlachen, heißt es. Foto: yt
  • Dass die Straße zwischen Handweiser und Lügde im akzeptablen Zustand sei, wie das Land behauptet, weist der Lügder Bauausschuss zurück. Bei Regen bildeten sich auf der Fahrbahn große Wasserlachen, heißt es. Foto: yt

Blum verstand Torben Blomes (SPD) Erklärung, dass der massive Personalmangel an der Misere mit schuld sei. Und er hat eine ganz pragmatische Lösung: „Wenn die Verantwortlichen nicht nach Lügde kommen können, fährt eine Delegation von uns eben zu ihnen.“



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