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Ein Ferientag im fast fertigen Emmerauenpark: Wie jungen Familien der neue Spielplatz gefällt

„Man weiß jetzt, wo man hingehen kann“

Lügde (jl). Ein bisschen unsicher geht Nevio über die aufgereihten Holzstücke. Aber der 16 Monate alte Junge hat keine Angst, denn sein Vater Stefan Wolf hält ihn verlässlich bei der Hand – und freut sich über den Gewinn an Lebensqualität, den der Emmer- auenpark gerade Familien mit Kindern bietet. „Man weiß jetzt, wo man hingehen kann“, sagt Wolf. „Wir sind schon das dritte Mal hier.“ Dabei schätzt er, dass die Spielgeräte den Kindern immer neue Herausforderungen bieten. „Es ist auch praktisch, wenn der Vater nebenan auf der Emmerkampfbahn Fußball spielt und die Kinder hier spielen können. Mit seinem eigenen Wunsch muss sich Stefan Wolf allerdings noch ein bisschen zurückhalten, denn der kleine Sohn erfordert seine volle Aufmerksamkeit. „Ich bräuchte die Hängematte.“

veröffentlicht am 05.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 01:41 Uhr

Emma (7) und ihr 15 Monate alter Bruder Frederick haben Spaß auf dem ebenerdigen Trampolin. Fotos: jl
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Derweil hat sich ein anderer Vater gerade aus der Schaukel erhoben und gibt nun seinem Sohn Leon Schwung. Mit Blick auf den Spielplatz sagt er, was auch Stefan Wolf umtreibt: „Hauptsache, es bleibt sauber hier.“ Allerdings weiß er selbst von jungen Leuten, die neulich am Strand gefeiert „und hinterher alles wieder aufgeräumt haben“.

Den Ausflug in den Park genießen auch Karin Dylong und ihre Kinder Emma und Frederick. Allerdings muss die junge Mutter gerade aufpassen, dass ihre große Tochter nicht zu heftig aufs Trampolin springt, wenn der kleine Bruder danebensteht.

Jetzt fehlt eigentlich nicht mehr viel – und der Emmer-auenpark ist fertig. „Fünf Sonnenliegen werden noch geliefert“, sagt Projektleiter Frank Nobbe, während der zusammen mit Lügdes Bauamtsleiter Günter Loges die Beschriftung des künftigen Park-Plans bespricht. „An die Emmerkampfbahn müssen noch Fahrradständer“, findet Loges. „Da legen die Kinder ihre Räder bisher einfach in die Gegend.“

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Balanceakt: Stefan Wolf hilft seinem 16 Monate alten Sohn Nevio.

Jeden Tag führt Loges‘ Arbeitsweg am neuen Park vorbei, und von zu Hause aus kann ich auch darauf gucken“, erzählt er – und freut sich, denn: „Auf dem Spielplatz ist eigentlich immer was los. Und viele Leute sind gar keine Lügder. Die kenne ich alle nicht.“

Allerdings treiben Loges momentan vor allem zwei Wünsche um: „Wir brauchen jetzt Regen, damit der Rasen mal richtig durchfeuchtet wird“, sagt er und zeigt auf die Grashalme, die bisher nur spärlich aus den vielen eingesäten Flächen sprießen. „Es gibt doch ein ganz anderes Bild, wenn das alles grün ist.“ Und dann, zur Eröffnung Ende des Monats wünscht er sich „nur noch schönes Wetter“, damit die für das letzte August-Wochenende geplante Eröffnung auch gelingt.

Was die Sauberkeit im Park betrifft, so gibt sich Loges zuversichtlich, dass das – bis aufs Rasenmähen – über Patenschaften der Vereine in den Griff zu kriegen ist.

Baubesprechung am Kofferraum: Bauamtsleiter Günter Loges bespricht mit Projektleiter Frank Nobbe (hinten) die künftige Beschilderung.

Waldemar Hake gibt seinem Sohn Leon (9) auf der Schaukel Schwung.



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