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Wie die Emmerstadt den „Lipper Tagen“ 2014 laut Reker ihren ganz speziellen Stempel aufdrücken kann

Lügder mit kreativen Ideen gesucht

Lügde. „Klasse! Dann können wir mal richtig angeben!“, sagte eine junge Lügderin, als sie neulich die Nachricht erreichte, dass die Emmerstadt zum Austragungsort der „Lipper Tage“ 2014 wird. Denn, keine Frage: Das für das letzte Augustwochenende terminierte zweitägige Event dürfte sich bestens eignen, weiter am Image der Emmerstadt zu feilen. Denn das ist bekanntlich das Ziel der Großereignisse in Lippes kleineren Orten.

veröffentlicht am 20.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 02:21 Uhr

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„Wir haben noch bis nach Mitternacht zusammengesessen und überlegt, was man machen könnte“, verrät Bürgermeister Heinz Reker über die Gespräche noch am Abend der Staffelübergabe. Mit dabei waren neben Bauamtschef Günter Loges auch Burkhard Fasse vom Marketing-Verein sowie mehrere Lügder Politiker und Schützenbrüder.

Als Veranstalter der Lipper Tage fungiert zwar die Lippe Tourismus Marketing AG (LTM). Aber: „Wir werden versuchen, den Lipper Tagen einen Lügder Stempel aufzudrücken“, verspricht Reker. Denn: Gelinge das Fest, dann brächten die Besucher es immer auch mit Lügde in Verbindung. Deshalb gelte es nun, möglichst viele Vereine aus ganz Lügde dafür zu begeistern, sich bei der Veranstaltung einzubringen, eventuell auf einer Vereinsmeile.

Die Idee zur Bewerbung war dem Verwaltungschef im vergangenen Jahr gekommen. „Da traf ich LTM-Geschäftsführer Günter Weigel und fragte ihn, ob wir uns für 2015 bewerben könnten, auch wegen ,Lügde 2015‘“, erinnert sich der Bürgermeister.

Ausgerechnet dieses Jahr war jedoch schon nach Schlangen vergeben. Länger warten wollte Reker aber nicht – weshalb sich 2014 geradezu aufdrängte. „Worauf sollen wir denn noch warten?“, fragte er sich nun angesichts der Aussicht, dass die öffentlichen Stadtsanierungs-Projekte im Sommer 2014 so ziemlich abgeschlossen sein dürften. Und das fanden offensichtlich auch die wenigen anderen, die Reker zunächst in seinen Plan einweihte.

Mittlerweile aber freuen sich schon deutlich mehr Menschen in der Osterräderstadt auf die Sause. Das hat Lügdes Marketing-Fachfrau Carolin Nasse noch bei den „Lipper Tagen“ in Dörentrup erfahren, wo sie am „blühend, brennend, bunt“-Stand für Lügde warb. „Da kamen gleich viele Leute zu uns“, erzählt sie. Auch die Veranstalter des Emmer-Beats-Festivals seien bereits an sie herangetreten und hätten sich zum Mitmachen bereit erklärt.

Natürlich baut auch Nasse auf die Mitwirkung von Akteuren aus der ganzen Großgemeinde. „Da kann man ganz kreativ sein“, glaubt sie und sieht durch das gemeinsame Engagement nicht zuletzt das Wir-Gefühl gestärkt. Auch sie findet: „2014 ist der perfekte Zeitpunkt, die ,Lipper Tage’ hier zu feiern, denn da können wir uns von unserer besten Seite präsentieren.“ So könnte jeder Stand mit einer eigenen Aktion aufwarten, ähnlich wie neulich in Dörentrup. Dort hatte Krimispiel-Erfinder Holger Busch den Besuchern die Teilnahme an einem Krimispiel angeboten, bei dem es einen Graffiti-Sprayer aufzuspüren galt. „Da haben sogar Erwachsene mitgemacht“, erzählt Nasse.

Es ist übrigens eine Weile her, dass die Emmerstadt zum Austragungsort eines Spektakels in Kreis-Regie und mit lippeweiter Aufmerksamkeit wurde. „Das waren die ,Lippischen Heimattage‘ 1984, aus Anlass der Lügder 1200-Jahr-Feier“, erinnert sich Reker. Etwas wünscht er sich für das nächste Jahr allerdings schon jetzt ganz anders: „Damals hat es nur geschüttet.“ jl



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