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„Automaten unzureichend genutzt“ / Neue Vogeluhr

Lügder Heimatverein hat haufenweise Ärger

Lügde (rr). Hochgerechnet mehr als 40 000 Hundehaufen pro Jahr in Lügde, das schien das Hauptproblem des Heimat- und Verkehrsvereins Lügde, der bis 1955 „Verschönerungsverein“ hieß, bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend in der „Turmschänke“ zu sein.

veröffentlicht am 06.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 06:21 Uhr

Eine solche Vogeluhr will der Verein im Wald aufstellen. Foto: r
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Auch wenn die Vorsitzende Marianne Wagner allerlei Positives berichten konnte und der kleine, aber rührige Verein bestimmt nicht die Hände in den Schoß gelegt hatte, man kam immer wieder auf das Problem zurück.

Da hatte der Verein beispielsweise am Wall zur Hundekotentsorgung Automaten für spezielle Behälter angeschafft (wir berichteten), genutzt wird das Angebot jedoch nur unzureichend. Ein Vereinsmitglied hatte sich die Mühe gemacht, Hundehaufen im öffentlichen Raum und auf den Beeten zu zählen und kam auf täglich 110. Darauf angesprochene Hundehalter hätten verständnislos, teils sogar aggressiv reagiert. Zu den positiven Aspekten konnte Marianne Wagner berichten, dass der Verein Ruhebänke im Stadtgebiet finanziert habe, allerdings monierte sie, dass am Wall bereits wieder durch den Bauausschuss eine Bank entfernt worden sei, wahrscheinlich wegen der Gefahr der Lärmbelästigung. Man befürchte wohl, dass Jugendliche sich dort versammeln könnten, aber, sagte sie: „Man kann doch mit den jungen Leuten reden!“ Dabei sei die Bank eine zweckgebundene Spende, und am Wall habe schon seit 1937 eine gestanden.

Weiterhin habe der Fischereiverein Apfelbäume gekauft und man sei mit Kindern bei der Firma Marx gewesen, um die Produktion von Saft zu besichtigen, „damit Kinder lernen, wo Apfelsaft herkommt“. Für 2009 ist eine neue Beschilderung von Wanderwegen in Planung, und eine „Vogeluhr“, die am morgendlichen Gezwitscher minutengenau die Zeit angibt, vorausgesetzt, man kennt die Vogelstimmen, soll ebenfalls im Wald aufgestellt werden. Der stellvertretende Bürgermeister Joachim Krause sagte in seinem Grußwort: „Die Stadt kann froh sein, dass sie so einen Verein hat!“

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