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Die Stadt ist so gefahrlos wie kaum eine andere in Lippe

Lügde? Na sicher!

Lügde. Sicherer als in Lügde kann man im Kreis praktisch gar nicht wohnen. Das ist nicht die persönliche Empfindung vieler Bewohner, sondern in den Statistiken der Kreispolizeibehörde belegt. Die Osterräderstadt glänzt in den Erhebungen mit vorbildlichen Entwicklungen, wenn es um Straftaten geht. Schon Lippe ist mit 4222 Straftaten pro 100 000 Einwohner im vergangenen Jahr die sicherste Region in ganz Nordrhein-Westfalen. Und Lügde ist einer der sichersten Orte in Lippe. Ungefährlicher ist es laut Statistik nur in Dörentrup, Kalletal und Schieder-Schwalenberg.

veröffentlicht am 09.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 16:21 Uhr

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Zum besseren Vergleich wurden die Vorfälle immer auf 100 000 Einwohner hochgerechnet, sodass alle Kommunen unabhängig von ihrer tatsächlichen Größe mit der Kriminalitätshäufigkeitszahl (KHZ) verglichen werden können. In Lippe ist die KHZ 4222, in Lügde 2709. Man bedenke: Das ist die hochgerechnete Zahl. Da Lügde aber nur etwa 10 000 Einwohner hat, ist die tatsächliche Anzahl viel geringer, nämlich 274 im vergangenen Jahr. Das sind sogar 39 Straftaten in Lügde weniger als noch 2012. Die Osterräderstadt ist demnach nicht nur sehr sicher, es wird auch immer ungefährlicher.

Gerade einmal 11 Prozent der Kriminalität in Lippe spielen sich im Zuständigkeitsbereich der Kreisaußenstelle in Blomberg ab, zu der neben Schieder-Schwalenberg, Blomberg und Horn-Bad Meinberg auch Lügde gehört. Die Aufklärungsquote von 55,6 Prozent im Kreis liegt um 1,5 Prozentpunkte minimal niedriger als im Vorjahr, gehört aber weiterhin zu den höchsten in Nordrhein-Westfalen. Spitzenreiter unter den Delikten ist wie in 2012 und 2011 der Diebstahl. 65 Mal langte jemand in Lügde illegal zu. Außerdem gab es 62 Vermögens- und Fälschungsdelikte im vergangenen Jahr. Bei den Wohnungseinbrüchen muss man sich hierzulande dagegen laut Polizei keiner Sorgen machen: Hochgerechnet auf 100 000 Einwohner (Häufigkeitszahl: HZ) wurden nur 59 Straftaten dieser Art im Jahr 2013 gemeldet. Grob geschätzt wären das fünf tatsächliche Einbrüche in dem Jahr. Nur in Schieder-Schwalenberg wurden mit 46 HZ noch weniger Wohnungseinbrüche begangen. Für den Kreis Lippe wurde eine HZ von 134 errechnet. Ganz oben bei fast allen von der Polizei vorgestellten Kriminalstatistiken des vergangenen Jahres rangiert Bad Salzuflen. Es ist neben Detmold die gefährlichste Region im Kreis.

Doch nicht nur die Täter, sondern auch die Verdächtigen werden weniger. Die Anzahl jugendlicher Tatverdächtiger ist der zweitniedrigste seit 1990. Die Tatverdächtigenzahl wird aus den Straftaten im vergangenen Jahr errechnet. Demnach sind 1,9 Prozent der Menschen in Lippe Tatverdächtige. Darunter zählen allerdings auch Touristen und Durchreisende. Die meisten Täter, ganze 67,5 Prozent, leben allerdings auch in der Gemeinde, in der sie eine Straftat begehen. Die meisten sind erwachsen und handeln ohne Komplizen.jmr



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