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Stadtmarketing hofft auf finanzielle Unterstützung durch das „Förderprogramm Heimat“

Lügde bastelt an touristischer Zukunft

LÜGDE. Das Lügder Stadtmarketing hat in Person seiner Geschäftsführerin Carolin Nasse einen Überblick über die Maßnahmen und Events gegeben, die 2018 durchgeführt wurden und an die auch 2019 angeknüpft werden soll. In fünf Tätigkeitsfeldern ist das Stadtmarketing aktiv, indes ragen vor allem im Bereich Tourismus der Ausbau der touristischen Infrastruktur, die Akquise von Fördermitteln und eine bessere Zusammenarbeit mit den Beherbergungsbetrieben und der Gastronomie hervor.

veröffentlicht am 13.03.2019 um 20:04 Uhr

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Autor

Rudi Rudolph Reporter
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„Da ist eine bessere Kooperation vonnöten“, glaubt Nasse. „Um belastbare Zahlen zu erreichen, anhand derer man auf Beherbergungszahlen reagieren kann, müsste jeder Vermieter mitmachen. Und nicht alle Betriebe sind erfasst.“ Dabei werden die Ansprüche der Gäste immer höher, und immerhin haben sich schon drei Wohnungen zertifizieren lassen. Auch das Wanderwegenetz könne noch optimiert werden, obwohl hier schon eine gute Besucherfrequenz erreicht worden sei. Die Zahl der anreisenden Gäste sei leicht gesunken, dafür aber die Zahl der Übernachtungen gestiegen. „Mit der Emmer-Messe haben wir uns einen Namen gemacht“, resümiert die Stadtmarketing-Geschäftsführerin zufrieden. Die Messe sei ein Renner gewesen, ebenso wie die Erzählwanderung „Aus der Kiepe“ entlang der Deutschen Märchenstraße. Mit Polle und Holzminden habe man gemeinsam dieses Projekt getragen.

Wiederum habe sich der Emmerauenpark als Magnet bei Veranstaltungen erwiesen, berichtete Nasse, und natürlich sollen die bewährten Veranstaltungen auch 2019 wieder stattfinden. Bedeutenden Raum wird dazu die Netzwerkarbeit einnehmen, die intensiviert werden soll und Institutionen wie beispielsweise die Weserbergland-Touristik, die Lippe Tourismus- und Marketing GmbH, die Deutsche Märchenstraße und den Naturpark Teutoburger Wald einbindet. Um die Region und die Stadt attraktiv zu halten, soll das Förderprogramm der Landesregierung „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen – Wir fördern, was Menschen verbindet“ angezapft werden, wofür Carolin Nasse in die Rolle der „Zukunftsmanagerin“ schlüpft. In dem Heimatförderungsprogramm stehen bis zum Jahr 2022 rund 150 Millionen Euro zur Verfügung, die Initiativen und Projekte unterstützen sollen. So soll die lokale und regionale Identität und Gemeinschaft gestärkt werden. Aus den unterschiedlichen Bausteinen des Fördertopfes können prägende Gebäude, Bauwerke oder Orte in der freien Natur profitieren. Mit dem „Heimat-Scheck“ werden jährlich 1000 Schecks in Höhe von 2000 Euro für Projekte lokaler Vereine oder Initiativen bereitgestellt, die sich mit dem Thema Heimat beschäftigen. Zur Bearbeitung des Bewerbungsformulars bietet das Stadtmarketing Vereinen und Privatpersonen Hilfe an.



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