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Lippe verliert bis 2030 jeden 10. Einwohner

Kreis Lippe (red). Die Zahl der Einwohner im Kreis Lippe wird bis 2030 voraussichtlich um fast elf Prozent schrumpfen. Das geht aus einem Bericht zur Bevölkerungsentwicklung des Landesbetriebs Information und Technik hervor, den die Bezirksregierung Detmold gestern vorgestellt hat. Mehr Einwohner als Lippe verliert nur noch der Kreis Höxter (-15,1 Prozent). Dagegen werden die Kreise Paderborn und Gütersloh bis 2030 ein kleines Bevölkerungswachstum aufweisen. Die Bevölkerung in Ostwestfalen-Lippe wird bis 2030 um geschätzte 115 000 auf dann noch etwa 1,944 Millionen Einwohner schrumpfen. Das sind bezogen auf 2008 etwa 5,6 Prozent weniger Menschen. Als Gründe für den Bevölkerungsrückgang nennt der Landesbetrieb sinkende Geburtenzahlen und einen Anstieg der Sterbefälle sowie weniger Zuwanderung. Ein weiteres Ergebnis der Bevölkerungsvorausberechnung ist die Alterung der Bevölkerung. In Ostwestfalen-Lippe wird die Gruppe der 60 bis 80-Jährigen um 34 Prozent, die der über 80-Jährigen um 54,9 Prozent anwachsen. Alle anderen Altersgruppen schrumpfen dagegen zum Teil deutlich. Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung wird die Bevölkerungszahl Lügdes bis zum Jahr 2020 um 15 Prozent auf dann weniger als 9700 Menschen sinken.

veröffentlicht am 26.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 03:21 Uhr

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