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Vorarbeiten sollen im Dezember fertig werden / Loges: Verkehr trotz Baus in beide Richtungen möglich

Kleine Emmer kriegt am Kreisel Bett aus Beton

Lügde (jl). Viel Zeit zum Luftholen ist den Baustellen-gebeutelten Bürgern der Emmerstadt nicht geblieben. Kaum war – nach fast zehnmonatiger Bauzeit – der Süd-Kreisel an der Schwarzen Brücke fertig, da begannen in Höhe des Klosters die Vorarbeiten für Lügdes dritten Kreisverkehr. Seither sind an der Engstelle all jene zur Rücksichtnahme gezwungen, die mit intakten Außenspiegeln und heiler Autohaut aus der Stadt hinaus wollen. Denn hier das der Gegenverkehr Vorrang, obwohl das Nadelöhr nicht unbedingt gut einsehbar ist – vor allem, wenn ein Auto aus der Kreuz- oder der Bahnhofstraße in die Mittlere Straße einbiegt. Die Alternative – eine Ampel – würden sich aber mit Sicherheit noch weniger Verkehrsteilnehmer wünschen.

veröffentlicht am 27.10.2010 um 20:05 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 07:41 Uhr

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„Im Moment wird Platz geschaffen für das Baufeld des Kreisels“, erklärt Bauamtsleiter Günter Loges. Dazu werde für die kleine Emmer ein Durchlass aus Beton gebaut. Dort hinein soll später auch das Regenwasser münden, dass durch den bereits vor einigen Jahren erneuerten Kanal in der Kreuzstraße fließt. Die kleine Emmer wird derweil durch ein Plastikrohr umgeleitet und zudem abgepumpt. Wenn es nicht zu viel regnet und nicht zu früh zu kalt wird, sollen diese Vorarbeiten Anfang Dezember fertig werden.

Für den eigentlichen Kreisel-Bau veranschlagt Loges dann eine Dauer von etwa zwei bis drei Monaten. „Ich rechne damit, dass er keinesfalls so lange dauert wie der Südkreisel“, betonte er jetzt gegenüber den Politikern im Rat der Stadt. Denn einige von ihnen hatten – wie auch so mancher andere Bürger – die lange Bauzeit an der Höxterstraße wiederholt moniert. Allerdings schränkte Loges nun ein, dass seine Prognose nur zutreffen werde, „wenn die Witterung mitspielt“.

Auf den Zeitpunkt des Baubeginns wollen sich – mit den Erfahrungen der Höxterstraße im Rücken – weder Loges noch der Bürgermeister festlegen. Der Kreisel solle zwar so schnell wie möglich fertigwerden, sagt Heinz Reker. „Aber es soll vermieden werden, den Boden dort vor Weihnachten großflächig aufzureißen“, setzt der Verwaltungschef hinzu. Und sein Bauamtsleiter verspricht: „Der Verkehr soll während der gesamten Bauphase in beide Richtungen aufrechterhalten werden.“

Dass insbesondere Zweiradfahrer an der jüngsten Baustelle auf der Hut sein müssen, hat Reker übrigens gerade selbst erlebt. Frühmorgens wäre er, als Wartender aus Richtung Schildweg, mit seinem Rad um Haaresbreite umgefahren worden. Die Ursache hatte mit der Baustelle allerdings eher wenig zu tun. Reker: „Die Fahrerin hatte in ihre vereiste Frontscheibe nur ein kleines Guckloch gekratzt.“

Für ein Stück der kleinen Emmer bauen die Arbeiter neben der Bahnhofstraße gerade einen soliden Durchlass aus Beton. Derweil wird das Wasser des blockierten Bachs sowie aus einem benachbarten Regenwasserkanal durch ein Plastikrohr (rechts) an der Baustelle vorbeigeleitet und zudem bei Bedarf abgepumpt.

Foto: jl



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