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Warum Kaninchenzüchter lebende Geschenke skeptisch sehen / Geburtstagschau im Freibad

Klasse statt Masse bei den Mümmelmännern

Lügde (nic). „Keine Zeit, keine Zeit…“ sagte das weiße Kaninchen zu Alice im Wunderland. Die Stallbewohner auf der 80. Kaninchenschau im Lügder Freibad hatten dagegen am Wochenende keinen Termindruck. Sie mümmelten gelassen in ihren Käfigen, ließen sich bestaunen und begutachten. „Nicht Masse, sondern Klasse“ – das war das unausgesprochene Motto dieser Schau. Lobende Worte für die Liebe zur Sache und das große Engagement fand denn auch der Schirmherr, Bürgermeister Heinz Reker. Das konnte Vereinschef Matthias Trope nur bestätigen.

veröffentlicht am 21.11.2010 um 18:49 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 07:21 Uhr

Die Besten: der schwarz-silberne Farbzwerg (li.) von Bernhard Bode, der nicht dabei sein konnte, der Großchinchilla (Mi.) von Ve
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Je länger man das seidige Fell, die schöne Zeichnung, das freundliche Wesen der Kaninchen betrachtet, umso mehr könnte man sich so ein Tier als Weihnachtsgeschenk für sein Kind vorstellen. Aber, ist das sinnvoll? „Wir Züchter sehen das nicht so gern“, sagt Matthias Trope. „Diese Tiere sind kein Spielzeug. Sie wollen artgerecht gehalten werden, brauchen das richtige Futter und Pflege. Meist werden sie dann krank und werden nach Weihnachten wieder abgegeben“, weiß er. Wenn sich ein Kind jedoch ernsthaft für die Haltung interessiert, hilft der Kontakt zum Verein. Denn die Züchter haben viel Know-how und stehen als Ansprechpartner bereit.

„Ich habe Kaninchen seit meinem sechsten Lebensjahr und bin seit Jahren im Verein“, sagt Dana Trope, die als Ausstellungsleiterin fungiert.

Dass die Zucht auch für Kinder und Jugendliche ein schönes Hobby sein kann, findet offenbar auch Jette Nehrig aus Lügde, die mit ihrem Vater von einem Käfig zum anderen geht und dabei von Matthias Trope beraten wird. „Vor einem Jahr durfte ich mir hier ein Kaninchen aussuchen. Ich habe es richtig gehalten und sehr lieb gehabt. Doch dann hat es ein Marder geholt“, erzählt Jette traurig. Doch gleich darauf strahlt sie. Denn sie darf zwei Zwergwidder mit nach Hause nehmen.

Allerdings ging’s im Freibad nicht allein um die Tiere. Auch die Kreativgruppe der Frauen stellte sich mit ihren Hand- und Bastelarbeiten dem Preisrichter.

Und hier die Preisträger: Vereinsmeister: Dietmar Pinz mit seinem Großchinchilla, Zweiter: Bernhard Bode (Farben-zwerg schwarz-silber), Dritter: Andreas Mirschel (Satin-Elfenbein). Bester Rammler: Bernhard Bode (Farbenzwerg schwarz-silber), beste Häsin: Ernst Westedt (rote Neuseeländer). Jugendmeisterin: Sarah Michelle Hampe (Kleinsilber schwarz). Kreativgruppe: Vereinsmeister: Dorit Kozuckowski (Holzhampelmann), Zweite: Claudia Trope (Gesteck).



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