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Polit-Prominenz pflanzt einen Baum

Kaiserlinde schmückt Spazierweg

LÜGDE. Eine noch nicht ausgewachsene, aber doch schon recht stattliche Kaiserlinde steht seit Mittwochvormittag am Rande des Emmerauenparks, unweit des Lügder Freibads. Sie ist ein Geschenk von Helmut Selders, dem Präsidenten des Bundes deutscher Baumschulen e.V., an den Wahlkreis des CDU-Bundestagsabgeordneten Christian Haase.

veröffentlicht am 01.11.2018 um 10:49 Uhr

Ihre Fertigkeiten im Umgang mit dem Spaten stellten gestern (von links) Pastor Holger Nolte-Guenther, Bürgermeister Heinz Reker, Christian Haase (CDU-MdB), Cajus Caesar (Waldbeauftragter im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft), Helmut
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Autor

Burkhard Reimer Reporter
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Der Baum soll erklärtermaßen nicht nur als Beitrag zum Natur- und Umweltschutz gesehen werden, sondern auch „als Symbol für Nachhaltigkeit“. Ihr nämlich, so Lügdes Bürgermeister Heinz Reker (parteilos) in einer kurzen Ansprache aus Anlass der Baumpflanzung, sehe sich Lügde besonders verpflichtet. Das nicht zuletzt, weil die Stadt seit Mai vergangenen Jahres auch zertifizierte Fairtrade-Gemeinde sei.

Auch Christian Haase stellte in seinen Grußworten die Bedeutung der Verbindung von Umwelt- und Nachhaltigkeitsgedanken heraus. Letztlich werde hier ein inzwischen in weiten Kreisen bekannter Spruch in die Tat umgesetzt: „Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren, die zweitbeste Zeit ist heute.“

Neben den bereits genannten Personen griffen auch Lügdes evangelische Pastor Holger Nolte-Guenther als Vertreter des Lügder Eine-Welt-Ladens sowie der örtliche Fairtrade-Steuerungsgruppe, der lippische CDU-Politiker Cajus Caesar (heute Waldbeauftragter des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft) und Friedhelm Türich zum Spaten und setzten die Linde in Lügder Boden. Türich ist Geschäftsführer der Pieper-Pflanzen GmbH & Co KG in Horn-Bad Meinberg, bei der die Kaiserlinde gezogen wurde. Der Baum stammt also aus der Region, womit – wie ausdrücklich betont wurde – ebenfalls ein Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet werde.

Türich oblag es dann auch, die besonderen Eigenschaften der Kaiserlinde zu erläutern. Woher sie ihren Namen habe, könne er zwar auch nicht sagen, gestand der Baumschulchef freimütig ein. Wohl aber, dass es sich um eine „Selektion der europäischen Linde handelt“, deren typisches Merkmal die kegelförmige Krone sei, wobei sie auch im ausgewachsenen Stadium „in der Höhe überschaubar“ bleibe. Zudem gilt sie, wie Helmut Selders gegenüber dieser Zeitung weiter erläuterte, als ausgesprochen widerstandsfähig und sei nicht zuletzt deshalb besonders gut als Solitärbaum geeignet.

Angegossen wurde die Linde schließlich mit einigen Litern Pyrmonter Wasser. Vertreterinnen der dortigen Fairtrade-Lenkungsgruppe, die mit der Lügder Gruppe kooperiert, hatten es mitgebracht.



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