weather-image
Arbeiten auf der Emmerkampfbahn gehen nach Verzögerung für Bodengutachten weiter

Jetzt dreht der Bagger wieder seine Runden

Lügde (jl). Wer jetzt etwas baut und Bodenaushub abfahren will, kann das nicht unbesehen tun, sondern muss gewisse Formalitäten berücksichtigen. Das bekam jetzt auch die Stadt Lügde zu spüren. Denn die von der Verwaltung per Dringlichkeitsauftrag vergebenen und Ende September begonnenen Arbeiten zur Sanierung der Emmerkampfbahn kamen schon nach wenigen Tagen zu einem zeitweiligen Stillstand. „Es gab ein paar Tage Verzögerung, weil ein Bodengutachten nötig wurde“, sagt Bauamtsleiter Günter Loges.

veröffentlicht am 08.10.2009 um 22:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 21:21 Uhr

270_008_4182692_pn301_0910.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Weil das ergeben hat, dass die Sportplatzerde unbelastet ist, dreht der Bagger jetzt wieder seine Runden auf dem maroden Fußballplatz. „Und wir hoffen, dass sich das Wetter in nächster Zeit einigermaßen hält, damit wir vor dem Winter noch den Rasen einsähen können“, sagt Loges. Denn je mehr Zeit er zum Wachsen habe, desto besser werde seine Beschaffenheit.

Der Zeitdruck ist allerdings nicht ganz akut. Denn Loges weiß: „Der TuS will den Platz erst nach der Sommerpause 2010 wieder in Betrieb nehmen.“

Die Stadt zahlt 185 000 Euro für die Platz-Sanierung, das Land Nordrhein-Westfalen steuert 90 000 Euro dazu bei. Dieser Anteil ergibt sich aus den Schäden, die die Umgehungstunnel-Bauarbeiten auf dem Areal hinterlassen haben. In dem bisher vergebenen Auftrag sind die Kosten für den Bau einer Beregnungsanlage allerdings noch nicht enthalten. Die unterirdischen Rohre dafür werden zwar im Zuge der Sanierung schon mit verlegt. Die vermutlich mehrere zehntausend Euro teure Anlage, die eventuell mit Emmerwasser gespeist werden soll, wird jetzt aber noch nicht installiert.

Allerdings dürfte die Ausgabe dafür auf längere Sicht doch notwendig werden. Denn die Erd- und Rasenschicht über dem Beton des Tunnelbauwerks ist so flach, dass der Rasen in trockenen Zeiten schnell braun würde.

Bauamtsleiter Günter Loges hofft, dass sich dass Wetter hält, „damit wir vor dem Winter noch den Rasen auf der Emmerkampfbahn einsähen können“.

Foto: jl

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare