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Pommernstraße: Fürs Rückhaltebecken reicht auch weniger Grunderwerb / Kosten bleiben konstant

Jetzt arbeitet die Stadt ihren Schutz-Plan um

Lügde (jhe). Schlammlawinen, die ihre Häuser ruinieren, müssen die Anwohner der Pommernstraße bald nicht mehr fürchten. „Es dürfte langsam ein Ende in Sicht sein“, sagt Bauamtsleiter Günter Loges. Der Plan B der Stadt soll nun in Kraft treten. Gebaut werde nur noch auf einem Grundstück, berichtet der Bauamtsleiter.

veröffentlicht am 07.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 05:41 Uhr

Auf einem Teil der Ackerflächen oberhalb der Pommernstraße soll
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Ursprünglich hatte die Planung zwei Ackerflächen umfasst. Um ein Regen-Rückhaltebecken und Entwässerungsmulden für den Hochwasserschutz der Anwohner im Neubaugebiet zu errichten, wollte die Stadt die Grundstücke aufkaufen. Erst vor wenigen Wochen hatte einer der beiden Grundstückbesitzer ein von der Verwaltung unterbreitetes Kaufangebot akzeptiert. Mit dem zweiten Grundbesitzer „konnten wir uns nicht einigen“, sagt Katrin Buhr vom Fachgebiet Zentrale Dienste. Deshalb soll nun Plan B in die Tat umgesetzt werden, den die Stadt laut Buhr schmiedete, „als klar wurde, dass man nicht ohne weiteres an die Ackerflächen herankommt“. Dieser Plan sei „die beste, schnellste Lösung für die Anwohner“, da die zweite Alternative, ein Planfeststellungsverfahren, laut Buhr zu viel Zeit und Aufwand bedeutet hätte.

Bis zum ersten Spatenstich müssen nach Angabe von Günter Loges noch die ursprünglichen Planungen verändert und von der Unteren Wasserbehörde des Kreises Lippe genehmigt werden. Die Überarbeitung sei derzeit im Gange. Das Rückhaltebecken werde statt einer länglichen nun eine ovalere Form erhalten. Außerdem konzentriere es sich mehr auf den nördlichen Teil oberhalb der Anliegergrundstücke der Pommernstraße. Der Bauamtsleiter geht davon aus, dass die im vergangenen Jahr geschätzten Kosten von 85 000 Euro für die Maßnahme „so bleiben“.

In etwa zwei Monaten können die Arbeiten laut Loges ausgeschrieben werden. „Die reine Bauzeit dauert dann vier bis sechs Wochen.“ Auf einen Zeitpunkt, zu dem die gesamten Arbeiten abgeschlossen sein könnten, wollte sich Loges noch nicht festlegen.

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