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Raumnot in Grundschule zwingt zum Handeln

Jetzt also doch: Anbau in Rischenau

Rischenau. Jetzt also doch: Die Grundschule Rischenau soll einen Anbau bekommen. Mit der endgültigen Schließung des Elbrinxer Standortes würde sie nach den Sommerferien ansonsten komplett aus allen Nähten platzen.

veröffentlicht am 07.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 11:21 Uhr

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Wie berichtet (PN vom 25. Januar), ist es dort jetzt schon reichlich eng: Der Computerraum wird für diverse Fächer genutzt, und im Musikraum machen die Kinder nachmittags Hausaufgaben. Nach den Sommerferien fällt auch diese Möglichkeit weg, weil er zum Klassenzimmer werden soll. Denn dann muss auch die jetzige dritte Klasse aus dem Storchendorf in Rischenau unterkommen. Und: Die Offene Ganztagsschule (OGS) wird dann nachmittags voraussichtlich über 30 Kinder zu betreuen haben.

Auf das Platzproblem hatte Rischenaus Schulleiterin Barbara Gutenbeil schon vor Monaten hingewiesen. Doch so recht schien an das Thema zunächst keiner ranzuwollen. Ein Anbau schien – zumindest in den öffentlichen Aussagen von Stadtverwaltung und Politikern – lange tabu. Aus Kostengründen. Denn es ließ sich schwer vermitteln, eine sanierungsgestaute Schule wegen Kindermangels dichtzumachen und dann die andere zu vergrößern.

Um der drohenden Raumnot Herr zu werden, wurden sogar Schuleinzugsbezirke verordnet – was künftige Elbrinxer Grundschüler zu Pendlern nach Lügde machen wird.

Barbara Gutenbeils Lösungsvorschlag hat nun aber die Stadtverwaltung und auch die Politiker im Bauausschuss überzeugt. „Die Schule ist so konzipiert, dass ein Anbau einzelner Räume problemlos möglich ist“, hatte sie im Dezember in ihrem schriftlichen Antrag ans Rathaus erklärt und schon den passenden Platz im Auge.

Jetzt will die Stadt zwischen zwei Gebäudeteilen einen etwa 45 Quadratmeter großen Raum einziehen. Für Bodenplatte, Dach und Wand kalkuliert Bauamtsleiter Günter Loges 45 000 Euro. Das sei günstiger als ein Miet-Container, der pro Jahr 20 000 Euro kosten würde. Der müsste nämlich mindestens drei Jahre stehen. Denn auch 2016 wird wieder richtig eng in Rischenau. Es sei denn, die Einzugsbezirke würden verschoben, und auch Sabbenhausens Grundschüler müssten nach Lügde pendeln... jl



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