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700 Gäste genießen Open-Air-Festival

In Sabbenhausen pulsiertdie Menge

Sabbenhausen (yt). „Das ist einfach Kult hier.“ Das reichte Boris als Erklärung für seinen Besuch beim Open-Air-Festival des Sabbenhausener Schalke-Fan-Clubs „Lippe Power“. Ein paar Jungs, die um ihn herumstanden, führten aber noch aus: „Super Musik, super Stimmung, super Party.“ Und was schon immer so war, sollte sich auch diesmal wieder erfüllen. Die rund 700 Besucher des Festivals durften blind darauf vertrauen, dass Organisator Jörg Hundertmark tolle Bands verpflichtet hatte.

veröffentlicht am 26.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 00:21 Uhr

Wie war die Stimmung? Sie amüsierten sich prächtig. Fotos: yt
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Dass „Lautlos“, eine Punk-Rock-Band aus Bad Pyrmont, allerdings so einschlägt, hätten auch die Veranstalter nicht gedacht. Trotz ihres frühen Auftritts – sie spielten von sieben bis acht – hatten sich schon rund 150 Fans versammelt, um „ihre Band“ anzufeuern. Im Anschluss ließ es „Sushi“ krachen. Allein drei der sieben Musiker zeichneten für den Gesang verantwortlich, sodass sie rund drei Stunden lang alles geben konnten. Immerhin konnten sie sich ständig abwechseln. Und so gestalteten sie ihren Auftritt höchst abwechslungsreich, boten Hits von AC/DC, Metallica oder Ramstein. Und auch mit Silbermond brachten Sushi die Gäste zum Toben.

Die Besucher hatten schon recht früh Schwierigkeiten, einen ruhenden Pol auf dem Gelände zu finden. Wer sich aus den ersten Reihen nach hinten absetzte und an denselben Stellen wie in den letzten Jahren an denselben Besuchern vorbeiflanierte, durfte ein neues Rhythmusgefühl entdecken. Die Menge pulsierte, ging mit der Musik mit.

Und je später der Abend, umso heftiger die Bewegung. Als nach elf Uhr dann „Zack Zillis“ die Lufthoheit über den Puls übernahm, legte der noch einmal kräftig zu. Mit Ohrwürmern gleich welchen Genres heizten die Musiker die bereits brodelnde Masse weiter an. Und wenn dann der Po der Bassistin den Zuschauern noch den Takt wies, blieb diesen gar nichts anderes mehr übrig, als kräftig mitzumachen.

Markig: Jojo von „Shushi“.
  • Markig: Jojo von „Shushi“.
Licht und Musik sorgten für Atmosphäre.
  • Licht und Musik sorgten für Atmosphäre.

An vorderster Front dabei waren die „Frohnhäuser Löwen“ aus Essen, die sich am Nachmittag im Finale des Thekenturniers dem Team „Balladasdaragn“ aus Sabbenhausen geschlagen geben mussten. Dabei auch die Sabbenhausener Juniorinnen, die das Damenturnier gewannen. Und so konnte sich das 40-köpfige Lippe-Power-Team über einen gelungenen Tag freuen. „Die Spende geht an das Westfälische Kinderdorf Barntrup“, kündigte der Vorsitzende Jan Hundertmark an.



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