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Katerfrühstück der Schützenbruderschaft St. Kilian mit Parademarsch / Kronprinz Thomas Roes präsentiert

In Lügde ist manches anders

LÜGDE. Dass in Lügde so manches anders ist, behauptete Dietrich Günnewich, Brudermeister der Schützenbruderschaft St. Kilian Lügde, beim traditionellen montäglichen Katerfrühstück vollkommen zu Recht.

veröffentlicht am 10.07.2018 um 16:37 Uhr

Brudermeister Dietrich Günnewich, Kronprinz Thomas Roes und Schützenkönig Stefan Kruse (v. li. n. re.). foto: rr
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Autor

Rudi Rudolph Reporter
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Das eigentliche Schützenfest war gelaufen, der Montag bot allerdings mit Katerfrühstück, einem neuerlichen Parademarsch und dem abendlichen dritten Tanzevent, dem Großen Festball, wiederum Gelegenheit, die Feiertauglichkeit der Lügder Schützen und Bevölkerung zu testen. Und das gelang aufs Beste.

Schon am Morgen konnte Dietrich Günnewich zahlreiche prominente Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen, darunter natürlich Bürgermeister Heinz Reker und den heimischen Landtagsabgeordneten Jürgen Berghahn, ebenso Ortsbürgermeister aus den Ortsteilen und Gäste aus Bad Pyrmont. Dabei solche des politischen und wirtschaftlichen Lebens als auch Abordnungen der benachbarten Schützenvereine. Hochkarätiger Besuch, der seine Referenz erwies, jedoch sehr gut eher durch Nähe zu den Besuchern auffiel als durch leere Reden. Also ein sehr angenehmer Auftakt, der in dem vollbesetzten Festzelt durch die ebenso professionelle wie auch einfühlsam passende Musik des Blasorchesters der Stadt Lügde und des Spielmannszuges Elbrinxen noch befördert wurde.

In seiner Begrüßung wies Dietrich Günnewich auf die große Bedeutung des Schützenfestes als Wahrer der Tradition hin und betonte besonders deren Pflege auch in den Schulen, wo bereits der Grundstein dafür gelegt werde. Immerhin waren mit Frau Runte, Frau Schultz und Herrn Tillmanns drei SchulleiterInnen vertreten, die dieses Anliegen auch aktiv vertreten. Und im Ergebnis sieht man ja auch, dass die Schützenbruderschaft um Nachwuchs nicht verlegen ist und sich die Tradition in Lügde auch durch die junge Generation zieht.

Volles Zelt beim Katerfrühstück. foto: rr
  • Volles Zelt beim Katerfrühstück. foto: rr

Während man bei vielen Gesprächen und Getränken darauf wartete, dass der neue Kronprinz bekanntgegeben würde, ertönten draußen Böllerschüsse. Der Brudermeister hatte das Handy am Ohr, zog sich die weißen Handschuhe an und griff zu seinem Zylinder. Etwas Hektik kam auf, hatte Lügde nun doch wohl einen Kronprinzen. Dietrich Günnewich verschwand, man hörte ferne Musik, dann marschierten die Schützen mit dem amtierenden König Stefan Kruse wieder ins Zelt hinein und hatten jemand neuen in ihrer Mitte, den Kronprinzen und König für das Jahr 2019.

Die Aufstellung auf der Bühne entsprach der Würde der vorangegangenen Zeremonien, denn feierlich verkündete der Brudermeister, dass man als einen von zwei Bewerbern um die Königswürde nunmehr den Sieger Thomas Roes als neuen Kronprinzen feiern könne. Großes Aufatmen ringsum, gleichzeitig die Freude, dass im nächsten Jahr ein genauso tolles Schützenfest auf die Beine gestellt werden kann wie in diesem Jahr. Und dann mit einem König Thomas Roes.



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