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Zahl der zu betreuenden Kinder ist kontinuierlich gestiegen

In der „Burg Adebar“ läuft alles rund

ELBRINXEN. Es herrscht schon ein ganz schönes Gewusel in der „Burg Adebar“. Immerhin fordern die über 20 Kinder – allesamt jünger als drei Jahre – ihren Anteil an Zuneigung, Zuwendung, Hilfe und Aufmerksamkeit von den drei Vollzeit- und vier Teilzeitkräften, sowie der geringfügig Beschäftigten und der Mitarbeiterin, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr in der Einrichtung ableistet.

veröffentlicht am 27.01.2017 um 13:49 Uhr

Kindertagesstätte „Burg Adebar“ ging 2013 ans Netz. Kurz danach wurde sie bereits zertifiziert. Foto: yt
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Carlhermann Schmitt Reporter
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„Einen zusätzlichen Halt geben wir den Kindern durch einen strukturierten Tagesablauf“, erklärte die Leiterin Elke Neubacher den Mitgliedern des Lügder Ausschusses für Kindertagesstätten und Schulen. „Je ritualisierter der Tagesablauf für die Kleinen ist, desto vertrauter fühlt er sich für sie an, und desto sicherer und geborgener fühlen sich die Kinder“, ergänzte sie. Die Leiterin berichtet auch vom religionspädagogischen Aspekt auf „Burg Adebar“, der aber bislang noch niemand abgeschreckt habe. „Einmal im Monat besucht uns Pfarrer Dietmar Leweke – was auch ein festes Ritual ist. Und die Kinder sitzen im Atrium im Kreis und haben viel Spaß mit den Geschichten und den Spielen des Pfarrers.“ Eine Pflicht an den monatlichen Besuchen von Pfarrer Dietmar Leweke teilzunehmen und seine Geschichten zu hören oder mit ihm zu spielen, besteht ebensowenig wie ein Zwang zum Gebet. „Nur bislang hat noch niemand gewünscht, sein Kind auszunehmen.“

Auch der Übergang von „Burg Adebar“ in eine andere Kita wird nicht als Problem angesehen, sondern als wichtiger Lebensabschnitt, auf den sich auch die Kleinen freuen. „Wir halten Kontakt zu den anderen Einrichtungen“, berichtete die Leiterin. Deshalb haben die Kinder keine Scheu, sondern Vorfreude, nun zu den Großen zu zählen und neue Freundschaften schließen zu können.

Auch für die Pädagogen gibt es Rituale. Nämlich die Dokumentation. „Wir gingen am 28. Oktober 2013 mit drei Kindern ans Netz und wurden bereits drei Wochen später zertifiziert.“ So hatten wir in der Startphase alle Möglichkeiten, das Qualitätsmanagement in unseren Tag zu integrieren, um auch optimal davon zu profitieren.“ Und es werde wirklich alles dokumentiert, sogar der Windelinhalt. Und während sich das Team einspielte und in seine Rituale Vertrauen fasste, stieg auch die Kinderzahl. „Aktuell haben wir vom Kreis 24 Plätze genehmigt bekommen.“



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