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Ökumenischer Singkreis stellt in nur sieben Proben Konzert auf die Beine

Im Zeichen der Barmherzigkeit

Falkenhagen (ag). Mit einem Benefizkonzert zum zehnjährigen Bestehen des Hospizes „Mutter Anselma“ lockte der Ökumenische Singkreis Falkenhagen am Ewigkeitssonntag zahlreiche Zuhörer in die katholische St.-Michaels-Kirche. Unter der Leitung von Klosterkirchen-Kantor Christoph Burkhardt boten die zwölf Damen und fünf Herren des Singkreises eine Abendmusik, die ganz auf die Hoffnung und Barmherzigkeit des Schöpfers in den dunklen Stunden setzte: Den Auftakt machte das „Benedictus“ aus der „Missa tempore quadragesimae“ von Joseph Haydns jüngerem Bruder Johann Michael, das imposant das Kirchenschiff füllte. Gefolgt vom Taizé-Vers „Christus, Dein Licht“, der zwei Gedichte des Berner Pfarrers und Dichters Kurt Marti umrahmte. Gerade mit den abwechselnden Wort- und Musikbeiträgen gestaltete der Singkreis das Konzert abwechselungsreich – und dennoch ruhig und dem Tag und Thema angemessen.

veröffentlicht am 22.11.2010 um 18:21 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 07:21 Uhr

Stimmstark füllten die 17 Mitglieder des Ökumenischen Singkreises Falkenhagen das Kirchenschiff. ag
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Besonders schön erklangen Louis Lewandowskis Choral „Lass mich schauen, Ewiger“ und sein „Augenblicke der Weihe“, von Christoph Burkhardt am Klavier begleitet. Was an Klangreinheit fehlte im Chor, der sich für das Projekt mit drei Neu-Mitgliedern verstärkt hat und den Abend in nur sieben Proben einstudierte, wurde mit Herz und Liebe zur Sache wettgemacht.

Beeindruckend: das Glaubensbekenntnis Dietrich Bonhoeffers, das dieser 1943 schrieb, ein Jahr vor seinem Tod im KZ Flossenbürg. Eingerahmt vom „Confitemini Domino“, das heißt, lasst uns den Herren bekennen, denn er ist gut. Auch hier der Hinweis auf Hoffnung, ohne Mühsal und Tränen.

Dem wunderbaren Choral „Ehre dem Vater und dem Sohn“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy, dem man gerne noch länger gelauscht hätte, folgte ein Segensvers von Johann Klepper, bevor das Konzert mit dem „Agnus die - Lamm Gottes, Du trägst die Last, gib uns Deinen Frieden“ ausklang. Dieser letzte Satz aus der Messe Johann Michael Haydns, mit der das Konzert begann, war ein stimmungsvoller Schlusspunkt.



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