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„Fit for Job“ kurz vor dem siebten Durchgang

„Ihr müsst besser sein als Eure Mitbewerber“

Lügde (red). Eltern mit pubertierendem Nachwuchs wissen das nur zu gut: 14- bis 16-Jährige haben allerlei im Kopf. Doch welchen Job sie später machen wollen, wissen längst nicht alle. Berufsberater Heinrich Schüring von der Arbeitsagentur hätte es aber gern konkreter als den vagen Wunsch zu hören: „Irgendwas mit Menschen“.

veröffentlicht am 13.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 14:41 Uhr

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„Mein Ziel ist es, dass Ende der 9., Anfang der 10. Klasse ein stabiler Berufswunsch besteht, der in Klasse 10 dann ,nur noch’ verwirklicht werden muss.“ So umreißt Schüring seine Motivation, wenn er – wie unlängst – einen Infoabend für die Neuntklässler der Johannes-Gigas-Schule und deren Eltern anbietet.

Neben Schüring begrüßte Schulleiter Uwe Tillmanns auch Tobias Forth vom „Büro für berufliche Strategien & Sprache“, Georg-Jescow von Puttkamer von der „Schwering & Hasse-Stiftung“ sowie den Berufswahlkoordinator der Schule, Konrad Schlieker.

Ausführlich erläuterte Tobias Forth den Eltern und Neuntklässlern das seit sechs Jahren bewährte Konzept „Fit for Job“: „Die Grundidee ist der Aufbau eines ganzheitlichen Handlungskonzeptes. Das heißt: Wir bieten passgenaue Beratungs- und Qualifizierungsangebote sowie den Aufbau eines individuellen Berufswegeplanes an.“

In 80 bis 120 Stunden – das sind zwei bis drei Termine im Monat – arbeiten die Jugendlichen innerhalb eines Jahres freiwillig und in kleinen Lerngruppen. Los geht‘s mit einer Kompetenz- und Eignungsfeststellung. Forth: „Wenn ein Teilnehmer gern im Verkauf arbeiten möchte, aber festgestellt wurde, dass er noch Schwierigkeiten in der Kommunikation hat, werden wir diese gezielt beseitigen.“

Im weiteren Verlauf der Maßnahme werden die Computerkompetenz, die Fach- und die Sozialkompetenzen erweitert. Das geschieht durch Theaterworkshops, Teamaufgaben oder auch bei einem Benimm-Seminar. Abschließend werden diverse Berufsfelder erprobt, etwa in Form eines Tagespraktikums oder bei Betriebsbesichtigungen.

„Ihr müsst besser sein als Eure Mitbewerber“, lautete der Appell Tillmanns. „,Fit for Job’ hilft Euch dabei.“ Das belegten auch die Zahlen der Übergangsquote Schule-Beruf, die in den letzten Jahren regelmäßig ausgezeichnet wurden. Und Georg-Jescow von Puttkamer, dessen Stiftung gemeinsam mit der Arbeitsagentur die Maßnahme finanziell maßgeblich unterstützt, versprach: „Wenn es trotz des nur geringen Eigenanteils von 50 Euro mal knapp wird, finden wir auch da eine Lösung.“

„Passgenaue Beratungs- und Qualifizierungsangebote sowie den Aufbau eines individuellen Berufswegeplanes“ bietet Tobias Forth den Neuntklässlern der Gigas-Schule bei „Fit for Job“ an.



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