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Gesamtkosten 175 000 Euro: Renaturierung des Gewässers wird 24 000 Euro teurer als geplant

Idyllisch plätschert der Hammelbach

Lügde/Falkenhagen. Hinter der wenig aussagekräftigen Bezeichnung „Wasserbaumaßnahme Falkenhagen“ verbarg sich auf der Tagesordnung des Haupt- und Finanzausschusses die Überraschung, dass von den Politikern die Zustimmung für eine außerplanmäßige Ausgabe abverlangt wurde. Worum ging es?

veröffentlicht am 23.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 05:41 Uhr

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Autor:

von Klaus Titze
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Gregor Günnewich vom Bauamt der Stadt Lügde schilderte, dass die Renaturierungsmaßnahmen am Hammelbach in Falkenhagen einen Mehraufwand von 24 000 Euro verursacht hätten. Die Maßnahme selbst sei bereits im Zusammenhang mit einem notwendigen Ausgleich für in Anspruch genommene Hochwasserschutzflächen beschlossen worden. Hierbei ginge es um die Freilegung des verrohrten Hammelbaches und der Beseitigung von Staustufen, um das Gewässer wieder in einem natürlichen Bachbett durch den Ort führen zu können.

Die Arbeiten sind fertiggestellt und die Rechnungen liegen bereits vor. Allerdings haben „unvorhersehbare Materialbewegungen“ beim Aushub und Verlegungsprobleme einen Mehraufwand verursacht, der nun zu dem erhöhten Kostenrahmen führt. „Die Kosten sind uns regelrecht weggelaufen“, so seine Bewertung. Die Gesamtkosten belaufen sich nun auf 175 000 Euro.

Da die Abrechnung bereits seit Ende August vorliege, habe man sich für diesen Dringlichkeitsantrag vor dem Fachausschuss entschieden. Den Einwand von Jörg Eickmann (SPD), warum hier nicht mit einem Festpreis eine Kosteneindämmung gewährleistet worden sei, entgegnete Günnewich mit dem Hinweis, dass ein solches Verfahren bei unvorhergesehenen Entwicklungen auch kein Hindernis vor einer höheren Kostenentwicklung böte. Der Ausschuss stimmte sodann einstimmig für die Empfehlung einer außerplanmäßigen Ausgabe.



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