weather-image
23°

Interview: Sabbenhausens künftiger Ortsbürgermeister Detlef Schake über seine Aufgaben, Ziele und sein Dorf

„Ich hoffe, dass wir den Standard halten können“

Sabbenhausen. Dass Detlef Schake von seinem Handwerk etwas versteht, haben die Lügder schon vor zwei Jahren beobachten können. Da arbeitete der Sabbenhausener als Polier in der Mittleren Straße. Und auf der Baustelle war bekanntlich das Betreten ausdrücklich erwünscht. Zum 1. Januar tritt der 55-Jährige verheiratete Vater einer erwachsenen Tochter nun – zusätzlich zu seinem Job – noch ein politisches Amt an: Schake wird Ortsbürgermeister in Sabbenhausen. Gelegenheit, ihm ein paar Fragen zu stellen:

veröffentlicht am 23.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:41 Uhr

270_008_7647141_pn331_2312_5sp_jl_Eroeffnung_7198_Kopie.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Seit wann sind Sie politisch engagiert?

Seit zwei Jahren etwa, und seit eineinhalb Jahren in der FWG.

Warum bei den Freien Wählern?

Da fühle ist mich politisch wohl. Ich werde in keine Richtung gedrückt und kann zu allen Themen meine freie Meinung haben.

Wie kamen Sie auf die Idee, Ortsbürgermeister zu werden?

Detlef Schake

Ich bin gefragt worden. Und dann habe ich mir das gründlich überlegt und auch mit meier Frau darüber gesprochen. Wenn die Familie nicht dahintersteht, sollte man so etwas nicht machen.

Warum haben Sie ihr Amt nicht gleich nach den Kommunalwahlen angetreten?

Karl-Heinz Klus wollte seine Projekte gern noch zu Ende bringen. Aber seit Beginn der neuen Ratsperiode sitze ich ja schon als sachkundiger Bürger im Bauausschuss.

Was wollen Sie von Ihrem Vorgänger übernehmen?

Ich möchte den Zusammenhalt ebenso fördern wie er. Der Rest wird sich ergeben. Aber ich arbeite ja noch und habe nicht ganz so viel Zeit. Das wird ein kleiner Unterschied.

Wo sehen Sie Ihre Aufgaben?

In Zukunft wird es eher um das Unterhalten gehen als um Neubauten. Was uns zu schaffen macht, ist die Schließung von Meinbergs Lebensmittelladens vor ein paar Monaten. Über die Versorgung gerade der älteren Mitbürger mit Lebensmitteln müssen wir uns Gedanken machen.

Wie glauben Sie, sollte Sabbenhausen in sechs Jahren aussehen?

Ich hoffe, dass wir den Standard halten können, den wir jetzt haben. Das Leerstandsmanagement wird in den nächsten Jahren wohl eine große Rolle spielen. Denn in vielen Häusern wohnen nur noch ein, zwei Personen. Wir haben nur noch knapp 900 Einwohner. Das sind die Probleme, die uns beschäftigen werden.

Gab es schon Wünsche aus den Reihen der Sabbenhausener Bürger?

Nein, bisher nicht. Aber das kommt sicher noch.

Bis auf die ersten paar Jahre, als sie in Thal aufwuchsen, haben Sie ihr ganzes Leben in Sabbenhausen verbracht. Was ist das Schönste an diesem Dorf?

Der gute Zusammenhalt. Und das Wohnen direkt an der Wörmke. Diese Ruhe und Entspanntheit hat man in größeren Orten oder Städten nicht. Das erlebe ich ja an meinen wechselnden Arbeitsorten.

Waren Sie als Bürger immer zufrieden im Dorf?

Nein, nicht immer. Vor allem nicht damals, als aus dem Bau unserer Sporthalle so lange nichts wurde.

Welche sind, wenn Sie dazu kommen, Ihre Hobbies?

Fußball, im Moment der FC Paderborn. Aber ich bin auch Mitglied in mehreren Sabbenhausener Vereinen. jl



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?