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Rat segnet Lügdes Haushalt einstimmig ab

Hoffnung auf mehr Steuern und ein bisschen Geld gespart

Lügde. Nach mehrmaligen, teils stundenlangen Debatten im Finanzausschuss haben Lügdes Politiker den Haushalt der Emmerstadt für 2014 am Montag einstimmig ohne Diskussion abgesegnet. Für Investitionen muss die Stadt zwar voraussichtlich eine knappe halbe Million Euro neuer Schulden aufnehmen. Kassenkredite zur Deckung der laufenden Kosten braucht Kämmerer Hans-Jürgen Wigge aber nicht einzuplanen; die Stadt bleibt sogar noch mit rund 1,1 Millionen Euro flüssig. Mit Spar-Beschlüssen haben sich allerdings zurückgehalten: Die Stadt wird nun rund 11 000 Euro weniger ausgeben als zunächst geplant. Ursachen sind unter anderem die Halbierung auf 2500 Euro Zuschuss fürs ILEK-Leer-standsmanagement, das Eindampfen der maximal möglichen Kassenkredit-Zinsen von 10 000 auf 1000 Euro und ein Sperrvermerk für einen neuen Wanderweg. Insgesamt steht die Stadt 2014 aber auch besser da als zunächst erwartet, weil die heimischen Unternehmen in diesem Jahr aller Wahrscheinlichkeit nach mehr Gewerbesteuern abführen müssen beziehungsweise können. Wäre das schon bekannt gewesen, als Kämmerer Wigge den Haushaltsentwurf Ende 2013 vorbereitete, dann müsste die Stadt sich ihren Haushalt nun nicht von der Bezirksregierung genehmigen lassen. Das findet Bürgermeister Heinz Reker allerdings nicht so schlimm. Denn während einer bei den Beratungen von der SPD angestoßenen Diskussion über das von den Sozialdemokraten kritisierte „Schlechtrechnen“ des städtischen Budgets fand er: „Es macht ja nichts, wenn nochmal jemand drüberguckt.“ jl

veröffentlicht am 12.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 19:21 Uhr



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