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Von den 1,2 Millionen Euro für Wälle und Ausgleichsmaßnahmen zahlt das Land über die Hälfte

Hochwasserschutz geht nochmal richtig ins Geld

Lügde (jl). Die fetten Jahre sind zwar längst vorbei, aber den Hochwasserschutz wird sich die Stadt Lügde 2010 noch einmal richtig Geld kosten lassen. Insgesamt hat sie dafür fast 1,2 Millionen Euro verplant.

veröffentlicht am 10.12.2009 um 22:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 18:41 Uhr

Für den Hochwasserschutz hat die Stadt im nächsten Jahr fast 1,2
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Beruhigend indes: 690 000 Euro gehen auf Kosten des Landes Nordrhein-Westfalen. Denn der Bau eines 400 Meter langen Schutzwalls am Blumenkamp auf der stadtabgewandten Emmerseite samt einer Pumpstation zählt noch mit zum Projekt Umgehungsstraße, ebenso wie ausstehende Arbeiten im Brückentor. Weil das Land 60 Prozent der Kosten für den Hochwasserschutz übernimmt, hat die Stadt nur rund 490000 Euro davon zu tragen. Allerdings müssen alle Arbeiten im nächsten Jahr abgeschlossen werden, weil die Zuwendung aus Düsseldorf nur noch für 2010 bewilligt ist.

Mehr als 350 000 Euro kosten allein die Ausgleichsmaßnahmen für die Eingriffe in die Natur, die der Bau der Lügder Ortsumgehung und der diversen Schutzmaßnahmen mit sich gebracht haben. So muss die Stadt nun andernorts teilweise Land kaufen, um Flächen bepflanzen oder renaturieren zu können. „Da werden Bäume gesetzt oder Äcker in Wiesen umgewandelt“, sagt Bauamtsleiter Günter Loges.

Aktiv wird die Stadt hier zum Beispiel im Naturschutzgebiet Uhlensen, aber auch in Wörderfeld. „Dort renaturieren wir ein verrohrtes Gewässer und ersetzen eine Fichtenschonung durch passende Pflanzen“, so Loges weiter. „Fichten gehören da einfach nicht hin.“

60 000 Euro sind unterdes fest für den Bau des Regenrückhaltebecken oberhalb der Pommernstraße verplant. Dieser Posten läuft offiziell allerdings nicht in der Rubrik Hochwasserschutz, sondern fließt in die Maßnahmen zur Abwasserbeseitigung ein. Der Plan für das von den Anliegern heißersehnte Becken liegt längst in der Schublade bereit, der Submissionstermin zur Sichtung der Angebote war gestern.

Eine Verschnaufpause bekommen unterdes die Bewohner des Winkelwegs und des Osterhagens in Hummersen. Dort sollen die Straßenbau- und Kanalarbeiten laut Bauamtschef im nächsten Jahr ruhen. Denn: „Da würden sonst zum Teil schon wieder die gleichen Anlieger betroffen sein, sagte Loges neulich im Bauausschuss. „Jetzt müssen wir sie auch mal ein bisschen Luft holen lassen.“

Weiter geht’s in Hummersen erst 2011. Dafür sollten die Anlieger aber schon jetzt sparen. Denn die Kosten werden auf 235 000 Euro geschätzt.



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