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Stadt sieht die Fußballvereine in der Pflicht – und die ärgern sich über praxisferne Lösungsvorschläge der Vergangenheit

Hickhack ohne Ende um die Kippsicherungen

Lügde. Von folgenschweren Unfällen durch umkippende Fußballtore wie im Januar 2013 in Augustdorf sind die Osterräderstadt und ihre Ortsteile bisher glücklicherweise verschont geblieben. Ein strittiges Thema ist die Frage, wer die Beschaffung der notwendigen Kippsicherungen zu verantworten und zu bezahlen hat, aber noch immer. So machte Manfred Engel den Politikern im jüngsten Sportausschuss klar: „Die Verantwortung liegt bei den Vereinen.“ Die Vereine seien über die Notwendigkeit der Sicherung informiert, und die Stadt habe ihnen sogar angeboten, einen Teil der Kosten zu übernehmen. Aber längst nicht alle Vereine hätten den Zuschuss abgefragt.

veröffentlicht am 17.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 06:21 Uhr

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Was Engel aus den Reihen der Politiker zu hören bekam, zeugte von deutlichem Unmut. So wunderte sich Thorsten Klinge (CDU) darüber, „dass wir uns heute noch darüber unterhalten müssen. Wir eiern mit dem Thema doch schon ewig herum“. Und er betonte: „Die Sportvereine sind nicht zufrieden damit, wie das gelaufen ist.“

Auch Klaus Meier (FWG), als Vorsitzender des lippischen Kreis-Schiedsrichterausschusses und stellvertretender Vorsitzender des Kreis-Fußballverbandes kundig im Thema, monierte die Herangehensweise der Stadt in der Vergangenheit. Er nannte es ein „Desaster, was die Stadt den Vereinen anfangs an die Tore geschraubt hat“. Die zunächst ausgegebenen Sicherungen seien nahezu unbeweglich und daher unmöglich gewesen.

Manfred Engel schien indes müde, sich während der Sitzung weiterhin über das Thema auseinanderzusetzen. Er warnte nur vor den versicherungsrechtlichen Folgen im Falle eines Unfalls und kündigte an: „Wir werden künftig jedes Frühjahr Hinweise rausschicken.“ jl



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