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Nach fast 42 Jahren verabschiedet sich der Lehrer in den Ruhestand

Herbert Friedrichs verlässt die Johannes-Gigas-Schule

Abschied nach fast 42 Jahren: Schulleiter Uwe Tillmanns verabschiedet Herbert Friedrichs in den Ruhestand.

veröffentlicht am 01.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 16:41 Uhr

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Foto: pr

Lügde (red). „Herbert, du warst und bist ein echter Lipper und hast während deines schulischen und beruflichen Werdegangs Lippe nie so ganz verlassen.“ Schulleiter Uwe Tillmanns brachte es in seiner kurzen Verabschiedungsrede auf den Punkt: „Mit dir verlässt uns ein Vertreter einer Lehrergeneration, deren Ausbildung, Motivation und Ausdauer heute wohl kaum noch erreicht werden.“ Insgesamt war der „gelernte Volksschullehrer“ 41 Jahre und zehn Monate in der Schule aktiv, bevor er sich jetzt in den Ruhestand verabschiedete.

So manche Veränderung in der Schullandschaft hatte Herbert Friedrichs miterlebt und zum Teil voller Engagement mitgestaltet. Nach kurzzeitigen Verträgen in Istrup und Sommersell („Da musste ich doch tatsächlich für die wenigen Monate in die Dienstwohnungen ziehen!“) trat er seinen Dienst im August 1968 an der Hauptschule Lügde an, die sich zu der Zeit noch in der Waldstraße befand.

Zusammen mit seiner Schule zog er in den 70er Jahren auf den Ramberg und beteiligte sich an der Konzepterarbeitung der „Erprobungsstufe in Sonderform Lügde“. Später hieß seine Herausforderung „Ganztagsbetrieb“. Als „Pionier der EDV-Zeitalters“ erkannte er schon zu Beginn der 90er Jahre die Chancen des Computers für Schule und Schüler und setzte seine Ideen in der Schule um. Die letzte Neuerung, die Friedrichs auf dem Ramberg miterlebte, war der Zusammenschluss von Haupt- und Realschule vor eineinhalb Jahren.

Und hierbei, so gestand Friedrichs in der kleinen Feierstunde in der Ramberg-Aula freimütig, „ist mir am Anfang nicht ganz wohl gewesen“. Doch mittlerweile fühle er sich im großen Kollegium genau so wohl wie vorher im Hauptschulkollegium. „Und das“, so Friedrichs weiter, „war auch der Grund, warum ich immer dieser Schule treu geblieben bin: Entweder hatte ich gerade eine Klasse, die ich besonders mochte oder es war ein gute Zeit mit den Kollegen.“ Mit besten Zukunftswünschen und launigen Präsenten, genau auf den verdienten Kollegen abgestimmt, verabschiedeten sich Schulleitung und Kollegium von Herbert Friedrichs, allerdings nicht, ohne ihn das Versprechen zu einem baldigen Besuch in seiner alten Wirkungsstätte abzutrotzen.



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