weather-image
10°

Lügder Feuerwehr verzeichnet 120 Einsätze / Arbeitsgruppe an der Johannes-Gigas-Schule wird fortgesetzt

Gut aufgestellt – doch auch immer mehr zu tun

Lügde / Rischenau. Als „kleine, heile Welt“ präsentierte der Chef der Lügder Gesamtwehr, Stadtbrandinspektor Wolfgang Kornegger, die Großgemeinde, in der zum einen das Verhältnis zwischen der Freiwilligen Feuerwehr und der Politik und Verwaltung von gegenseitigem Vertrauen und Respekt geprägt sei, worin ihn auch Lügdes Bürgermeister Heinz Reker bestätigte. „Zum anderen zeigt unser Mitgliederbestand, dass wir auch in der öffentlichen Wahrnehmung einen ausgezeichneten Stand haben.“ Während viele andere Wehren mit deutlichem Mitgliederschwund zu kämpfen haben, können die Lügder mit rund 250 aktiven Mitgliedern einen gesunden und stabilen Bestand vorweisen. Und auch die 71 Jungfeuerwehr-Leute sprechen eine deutliche Sprache: „Es ist immer noch erstrebenswert, bei der Lügder Feuerwehr mitzumachen.“ Dafür bedankte sich auch der stellvertretende Stadtbrandmeister Jörg Jakob beim Jugendfeuerwehrwart Björn Biesemeier und seinem Betreuerteam, dem es immer wieder gelinge, Jungen und eine auffallend wachsende Zahl an Mädchen für die Mitarbeit in der Feuerwehr zu begeistern. „Dazu stellte sich auch die Feuerwehr AG an der Johannes-Gigas-Schule als voller Erfolg heraus“, freute sich Jakob über diese zusätzliche Arbeit, die eben auch viel Spaß mache. „Und deshalb wird sie auch im nächsten Jahr fortgesetzt.“

veröffentlicht am 08.03.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 13:04 Uhr

270_008_7844073_pn_yt_lg_ffw_gesamt_jhv_ehrung_befoerder.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Und dass in diesem Jahr vier ausgezeichnet vorbereitete und ausgebildete Nachwuchskräfte in die aktive Wehr aufgenommen wurden, zeige die Qualität der Jugendabteilungen. Und so hatte die Wehrführung keine Bedenken, dass im Gesetz zur Neuregelung des Brandschutzes, der Hilfeleistung und des Katastrophenschutzes (BHKG) die Herabsetzung des Einstiegsalters von 18 auf 16 Jahre vorgesehen ist.

Die Lügder Feuerwehr ist zwar gut aufgestellt, hat aber auch immer mehr zu tun: Nur der Aufwand der 26 Brandeinsätze erreichte mit über 1400 Stunden schon fast die komplette Einsatzzeit aus dem Vorjahr. Mit 25 Ölspurbeseitigungen gut doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum und Einsätze bei Sturm- und Wasserschäden beanspruchten die Einsatzkräfte ebenfalls deutlich, sodass der Stadtbrandmeister bereits eine Regelung mit dem Bauhof getroffen hat, bei Ölunfällen die Feuerwehr zu entlasten. Zu den insgesamt rund 120 Einsätzen kamen 12 500 Stunden, die die Feuerwehrleute in die Aus- und Weiterbildung investiert hatten. Ehrensache, dass sie auch bei Verkehrsdiensten unterstützen und Brandsicherheitswachen übernahmen. Von den über 3100 geleisteten Stunden insgesamt zeigte sich der stellvertretende Kreisbrandmeister Manfred Behrens beeindruckt. Er dankte für die Unterstützung beim Großbrand in Barntrup. Dabei nutzte er die Gelegenheit, die Bedeutung der kommenden Reform der Ausbildungskonzepte zu betonen.

Zu Ehren von Stadtbrandin-spektor Wolfgang Kornegger hatten sich die Feuerwehrmitglieder von ihren Plätzen im Rischenauer Dorfgemeinschaftshaus erhoben. Dann verlieh ihm Behrens das Deutsche Feuerwehrkreuz in Silber. Anschließend wurden Björn Biesemeier zum Brandoberinspektor und Maik Paskarbeit zum Brandinspektor befördert, Mario Boger zum Oberbrandmeister, Bernd Bossemeyer zum Brandmeister und René Herda sowie Marcel Blome zu Unterbrandmeistern. Michael Schoppmeier wurde zum Nachfolger von Gerd Schaper ernannt, der sich aus dem Amt des Löschgruppenführers von Sabbenhausen zurückgezogen hatte. Stellvertreter ist Thomas Markus.

Für 35 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden Joachim Jaron, Karl Zünkler, Bernd Zurmühlen, Manfred Bossemeyer und Jörg Jakob; für 25 Jahre Thomas Heinrich, Gerhard Sültemeier, Dirk Bieling, Volker Görlich, Andreas Lohöfer, Maik Paskarbeit Björn Biesemeier und Markus Scholz. Für ihren Einsatz beim Elbe-Hochwasser erhielten Björn Biesemeier, Helge Blome, Dirk Köchling, Wolfgang Kornegger, Manfred Steinbrenner, Ingo Eggert und Henrik Vandieken die Fluthelfernadel.yt



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt