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Grundschule Rischenau steht vor Leitungswechsel

veröffentlicht am 02.09.2016 um 07:39 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:24 Uhr

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Autor:

Klaus Titze
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Die Rischenauer Schulleiterin kann einen gesicherten Schulstandort übergeben, denn mit den Anmeldungen der Schulanfänger sei es optimal gelaufen. „Mit den angemeldeten 37 neuen Schülern lassen sich hervorragend zwei kleinere Klassen bilden, und die Prognose für das Schuljahr 2016/2017 sieht ähnlich aus“, teilt sie dem Ausschuss mit. Allerdings müsse sie für die Zeit ab November eine befristete Lehrerstelle ausschreiben. Da die Schulbehörde jedoch nicht nur im Lügder Umfeld befristeten Stellenbedarf decken müsse, werde es nicht einfach sein, den Lehrermangel auszugleichen.

Insgesamt besuchen aktuell 119 Schüler die GGS in Rischenau, wovon 26 im Sommer 2017 in die Sekundarschule nach Lügde wechseln werden. Das zeigt, dass wieder mehr Schüler in Rischenau an den Start gehen. Das kann auch Annelie Runte von der GGS Lügde bestätigen, die im nächsten Jahr 42 Schüler an die Johannes-Gigas abgeben werde. In diesem Schuljahr hingegen habe sie 72 Schulanfänger, die in drei Klassen unterrichtet werden. Sie spricht das Problem an, insgesamt 14 Flüchtlingskinder an ihrer Schule zu haben, wovon einige „null Deutschkenntnisse“ hätten, was den Unterricht erheblich beeinflusse. Hier ist sie sich mit den Ausschussmitgliedern einig, dass für die Kinder im Jahr vor dem Schuleintritt unbedingt ein Kindergartenplatz ermöglicht werden müsse, damit sie wenigstens mit ersten Sprachkontakten schulisch starten können.

Den Schulstart an der Sekundarschule im 5. Schuljahr beschreibt Uwe Tillmanns als „einen bunten Strauß an Schülern“, da die 76 Schüler aus beinahe zwölf Orten nach Lügde kommen würden. „Wir haben auch Schüler aus Holzhausen, von der Herderschule und aus den Bergdörfern dabei“, schildert er den Anmeldetrend von den niedersächsischen Nachbarn. Insgesamt befinden sich aktuell 27 Flüchtlingskinder an seiner Schule, wobei er zwei leistungsmäßig sogar als „Leuchttürme“ bezeichnen könne, da sie die besten Mathe-Arbeiten geschrieben hätten. Doch allgemein müsse auch hier in ein Mehr an Sprachförderung investiert werden.

Auch die Schulanfahrt wurde thematisiert. „Die Planung der Buslinien gemeinsam mit den zur Verfügung stehenden Unternehmen war aufgrund der Vielzahl der anzufahrenden Orte schon eine Herausforderung und habe eine Menge Zeit in Anspruch genommen“, bekennt Schrader freimütig. Doch zum Schulbeginn sei alles in trockenen Tüchern gewesen und sogar individuelle Lösungen habe man finden können. Schließlich sei er zu Beginn gemeinsam mit einem Mitarbeiter der BBH in den Schulbussen mitgefahren, um sich persönlich vom problemlosen Schulbusbetrieb überzeugen zu können. „Es ist alles gut“, so sein zufriedenes Fazit.



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