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Lügdes Kolping-Vorsitzender fordert bei den Mitgliedern der Gemeinschaft neue Perspektiven ein

Gördes scheucht die Truppe „runter vom Sofa“

Lügde. Lügdes Kolpingsfamilie soll sich „von den gewohnten Handlungsmustern lösen und Platz für etwas in jeder Beziehung Neues schaffen“. Deshalb hat der Vorsitzende Eckhard Gördes von den Mitgliedern jetzt neue Perspektiven eingefordert.

veröffentlicht am 31.01.2011 um 18:46 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 05:21 Uhr

Teils deutlich verjüngt: der komplette Vorstand der Lügder Kolpingsfamilie.  Fotos: yt

Autor:

Carlhermann Schmitt
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Seine Rede klang allerdings recht allgemein: „Wir wollen unsere Ziele modern definieren.“ „Wir müssen wieder lernen, frei zu denken.“ „Wir müssen uns öffnen für andere.“ Und auch das apokalyptisch anmutende „Todesurteil“ im Falle des geistigen Stillstands wurde bemüht. Konkrete Ideen für einen Kurswechsel legte Gördes indes nicht vor. Die sollen nun von den Mitgliedern erarbeitet werden. Sein Appell: „Runter vom Sofa! Wir wollen kulturell und sozial etwas für Lügde bewirken.“

Die 95 anwesenden Mitglieder spendeten dem Vorsitzenden viel Beifall für seine Rede, wollten ihm aber dann doch nicht so spontan folgen, dass sie sich bereiterklärten, bei der Vorstandsarbeit mitzuwirken. So musste der Platz für den zweiten Vertreter der Seniorengruppe vakant bleiben. Und die Beauftragten für die Öffentlichkeitsarbeit wurden aus den Familien altgedienter Vorstandsvertreter rekrutiert: Henrike Gördes ist die Tochter des Vorsitzenden und Manuel Keinhorst der Sohn des bisherigen Referenten für Öffentlichkeitsarbeit, der nun zum Schriftführer gewählt wurde. Da Manuel noch nicht 16 Jahre alt ist, wird er das Amt, in das er gewählt wurde, formell erst an seinem Geburtstag antreten.

Markus Klus wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, Wolfgang Dobroschke zum Vertreter der Seniorengruppe und Peter Piel zum Beisitzer. Die mangelnde Bereitschaft, sich in ein Amt wählen zu lassen, erklärte Hartmut Keinhorst mit dessen Verbindlichkeit. „Wenn wir Kolpingmitglieder um Unterstützung für ein bestimmtes Projekt bitten, haben wir sofort genügend Helfer, da gibt es gar keine Probleme.“ Das zeigte auch eindrucksvoll der Jahresrückblick, der – obwohl kurz gehalten – von sieben eng bedruckten Blättern abgelesen werden musste.

Viel Lob und Blumen gab es für die altgedienten Mitglieder.
  • Viel Lob und Blumen gab es für die altgedienten Mitglieder.

Im Ausblick des Vorstands auf das laufende Jahr wurde vor allem der Karnevallsball am 26. Februar herausgehoben. Nachdem die Kolpingsfamilie 2010 pausiert hatte, soll diesmal mit Live-Musik im Klostersaal „der Dschungel toben“.

Präses Pastor Peter Hellersberg warb auch für den Vortrag des ehemaligen Lügder Vikars Monsignore Andreas Korte, der am 24. März über die Vergrößerung des Pastoralen Raums sprechen wird. „Jetzt sind ja schon die drei Gemeinden Lügde, Bad Pyrmont und Falkenhagen darin verbunden. Nun soll der Raum noch auf Schieder-Schwalenberg, Blomberg und Horn-Bad Meinberg ausgeweitet werden. Da wird sich einiges tun.“ In dem Vortrag soll es unter anderem um die Frage gehen, wieviel Seelsorge da noch möglich ist.

Und auch 2011 wird es wieder Public Viewing geben. Bei der Frauen-Fußball-WM will man gemeinsam bangen und jubeln.

Höhepunkt des Abends war die Ehrung treuer Mitglieder. Ausgezeichnet wurden für 60 Jahre Eduard Stumpe, Josef Platte, Franz Mund und Werner Bentler. Für 50 Jahre Johannes Wiesemeyer, Dieter Rüsenberg, Karl-Heinz Hoppe, Reinhard Hoppenstock und Herbert Steinhage. Für 40 Jahre Rainer Hoppenstock und Günther Ostermann sowie für 25 Jahre Andreas Stumpe und Josef Huppertz.



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