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Strong Winds Possible und Crazy Lake spielen zeitlose Hits

Generation Golf gerät ins Schwärmen

veröffentlicht am 22.07.2018 um 18:29 Uhr

„Strong Winds Possible“ heizte ordentlich ein. Foto: yt
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Carlhermann Schmitt Reporter
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LÜGDE. Es war richtig was los am Samstag im Lügder Emmmerauenpark, als Crazy Lake und Strong Winds Possible die Bühne zum Beben brachten. Den Auftakt machte die Bad Pyrmonter Band Crazy Lake mit Songs von den Small Faces, Status Quo, Jefferson Airplane oder dem unvergleichlichen und unvergessenen David Bowie. Die rund 500 Besucher erinnerten sich.

Was waren das noch für Zeiten, als man mittwochs abends bei WDR 2 die Hitparade hörte, die Neuzugänge mitschnitt und seine Cassetten aufwendig (oder gar nicht) beschriftete. Erste Liebe, Freiheit, Käfer-Touren und dazu eine unglaubliche Musik, von Idolen und Heroes, die mit einem Handstreich über die Gitarre Neubauten zwar nicht einstürzen aber wohl in ihren Grundfesten erschüttern konnten.

Und die Lügder Band Strong Winds Possible blieb im Thema: Es gab Songs von ZZ Top und sogar „White Room“ von der ersten als Supergroup gefeierten Band Cream um Slowhand Eric Clapton. Und die Fans waren begeistert. Nostalgie pur. Und während der Wiedererkennungswert der Songs nahe an 100 Prozent lag, kamen manche bei Titel und Originalband ins Schleudern. Und so wurden die Gespräche schnell über die Grüppchen hinaus ausgedehnt und es kam jeder mit jedem ins Gespräch, wobei auch der Klassiker nicht fehlte: Beatles oder Rolling Stones.

Im Emmerauenpark war die Stimmung gelöst. Foto: yt
  • Im Emmerauenpark war die Stimmung gelöst. Foto: yt
Den Auftakt machte die Bad Pyrmonter Band Crazy Lake. Foto: yt
  • Den Auftakt machte die Bad Pyrmonter Band Crazy Lake. Foto: yt

Während noch Vertreter der „Generation Golf“ bei der Musik ins Schwärmen gerieten, war die „Generation Z“ erst gar nicht mehr vertreten. Musik, die sich nicht um Gewalt und Reichtum, Drogen und Kriminalität dreht, ist kaum noch gefragt bei der Jugend. Bereits vor einem Jahr stimmte die Washington Post den Abgesang auf die E-Gitarre an. Und nachdem im Mai die Edel- und Pioniermarke Gibson Gläubigerschutz beantragt hatte und auch Fender tief in den roten Zahlen steckt, scheint klar: Rockmusik ist oldschool. Die elektronische Musik hat ihr den Rang abgelaufen und Gitarrenheroes à la Slash, Jimmi Page oder David Gilmour werden von DJs ersetzt.

So war das Open Air im Emmerauenpark eine kleine Auferstehung vergangener Zeiten. Und eine Rückblende aller erster Sahne. Die Gäste wollten sich kaum lösen, forderten Zugaben ein und selbst als kurz nach 23 Uhr Strong Winds Possible letztendlich den Stecker zog, dachten sie längst nicht daran, nach Hause zu gehen. Bilderbuchwetter und eine unbeschwerte Stimmung im Emmerauenpark – davon mochte sich kaum ein Zuhörer so schnell verabschieden.



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