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Kosten für Rathausrenovierung liegen unter der Kalkulation

Gelungenes „Schnäppchen“

LÜGDE. Die Renovierung des Lügder Rathauses war nahezu ein Schnäppchen. Sie kostete die Stadt 1 600 794 Euro. Und das, obwohl 1 650 479 Euro veranschlagt worden waren und die erste Kalkulation sogar bei 1 700 000 lag.

veröffentlicht am 04.04.2019 um 14:01 Uhr

Zufrieden zeigten sich die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planen und Bauen im Hinblick auf die Renovierungskosten für das Lügder Rathaus. Um die farbliche Gestaltung der Fassade hatte es zuvor einige Diskussionen gegeben. foto: yt
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Carlhermann Schmitt Reporter
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Das konnte Bauamtsleiter Gregor Günnewich nun im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Bauen verkünden, da das Bauamt nun einen Überblick über die Kosten hat, nachdem das Rathaus schon eine ganze Weile wieder am Netz ist und selbst die Diskussionen um die farbliche Gestaltung der Fassade abgeebbt sind. Günstiger als kalkuliert waren die Elektroarbeiten, der Metallbau, der Estrich und die Fassade, wogegen Tischler und Fliesen deutlich teurer als veranschlagt waren. „Das lag aber auch an zusätzlichen Anforderungen, wie eine Akustikdecke, die beispielsweise im Standesamtzimmer installiert wurde“, erklärte Günnewich.

Und so gab es aus den Reihen der Politik viel Lob für die Verwaltung. So befand Torsten Klinge (CDU), dass sich alle Beteiligten auf die Schulter klopfen könnten. „Alle Mitarbeiter der Verwaltung haben einen großartigen Job erledigt, indem sie ihre normale Arbeit bei diesen zusätzlichen Belastungen so souverän bewerkstelligt haben.“ Auch der Ausschussvorsitzende Thomas Blum dankte dem Verwaltungsteam für dessen Leidensfähigkeit. Sein Dank richtete sich aber auch an den Ausschuss. „Das Gremium hat sehr konstruktiv mitgearbeitet. Es hat sich sogar mit den Planern getroffen und auch Druck aufgebaut, als das Projekt einmal Gefahr lief, aus dem Ruder zu laufen.“ Lob gab es auch von Torben Blome (SPD), der heraushob, dass der Ausschuss gerade auch beim Controlling gut zusammengearbeitet habe. Klaus Meier (FWG) befand, dass das Ergebnis super ausgefallen sei. Blum wies auf die Barrierefreiheit hin, erinnerte an den Zustand der ehemaligen Toiletten und freute sich insgesamt über ein modernes Erscheinungsbild des Lügder Rathauses.

Hubert Thiele bedauerte als Chef der Seniorenunion indessen, dass man sich nicht zu öffentlichen Toiletten habe durchringen können, die zu jeder Tageszeit aufgesucht werden könnten. Da es aber hinreichend Möglichkeiten in Gaststätten gäbe, glaubte der Ausschussvorsitzende nicht, dass das Rathaus hier unbedingt in die Pflicht genommen werden müsse, erklärte aber, dass der Ausschuss immer offen sei für neue Vorschläge, um die seit gut 30 Jahren geführte Diskussion zu einem für alle zufriedenstellenden Abschluss zu bringen.



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