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Amerikanischer Mähdrescher ist ein echter Hightech-Gigant

Geerntet wird per Laser und GPS

Eschenbruch (rr). Hoch- oben sitzt Reinhard Wienkemeier in der staubdichten Kabine seines Mähdreschers aus den USA. Der Landwirt aus Eschenbruch sieht zufrieden aus. Sein fast neuer Mähdrescher ist ein Monstrum aus Stahl und Gummi.

veröffentlicht am 03.08.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 00:21 Uhr

Reinhard Wienkemeier im Cockpit seines Monstrums
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Neben seinen eigenen Feldern mäht Wienkemeier damit auch die Felder seiner Landwirtskollegen, und das von Blomberg über Eschenbruch bis Lügde. Die Arbeit, die er mit dem Giganten verrichtet, geht in atemberaubendem Tempo vor sich, denn wenn die 330 PS seines CAT Lexion 460 erst einmal loslegen, fällt jeder Halm. Zurzeit ist es der Raps, zu Beginn der Saison, Mitte Juni, war es Gerste, Roggen und Hafer stehen noch an. „Mit einer Schnittbreite von sechseinhalb Metern schafft der Riese schon etwas weg“, sagt Wienkemeier, schließlich soll er seinen Preis in Höhe eines Einfamilienhauses auch wieder reinholen.

Über Oldtimer-Freunde bekam der Bauer den Tipp, dass der Mäher, nachdem er drei Jahre in den USA gelaufen war, zu haben sei. „Dort drüben ist er meistens sogar mit zwölf Metern Schnittbreite im Maiseinsatz gewesen“, erklärt er, und sein verstärkter Aufbau komme ihm zugute. Einen Wermutstropfen hat der Gigant aber – „einmal tanken, da sind dann rund 800 Liter Sprit drin!“, weiß Wienkemeier. Auch der Getreidetank sei riesig, fasse etwa 9,8 Tonnen Weizen. Aber nicht nur groß sei der Mähdrescher, sondern auch voller moderner Technik. Per Laser können die Ränder des stehenden Getreides passgenau erfasst werden, und demnächst steht die Aufrüstung mit einem Global Positioning System (GPS) an. Dann kann der Gigant satellitengesteuert und fast von alleine arbeiten.

Landwirt Reinhard Wienkemeier hochoben auf seinem Mähdrescher aus den USA. Der Gigant ist teuer wie ein Einfamilienhaus, und kann bald sogar mit GPS fahren. Foto: rr



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