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Haupt- und Finanzausschuss berät Pläne aus dem Rathaus / Preis für Klärschlamm-Abfuhr soll sich verdoppeln

Gebühren werden heute Abend das große Thema

Lügde (jl). In der Politik geht es sowieso meist ums Geld. Aber heute ganz besonders, denn um 19 Uhr tagen im Lügder Rathaus die Politiker des Haupt- und Finanzausschusses. Und auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung stehen: Gebühren – soweit das Auge reicht.

veröffentlicht am 28.11.2010 um 22:57 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 06:41 Uhr

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Folgen die Ausschussmitglieder den Vorschlägen aus dem Rathaus, dann scheint die Entwicklung im kommenden Jahr allerdings nicht so dramatisch, wie mancher befürchten mag.

Beispiel: Klärgruben und Kleinkläranlagen. Wurden deren Besitzer bisher mit 26,63 pro Kubikmeter Schlamm zur Kasse gebeten, so soll sich diese Summe ab 2011 fast verdoppeln – auf genau 51,33 Euro pro Kubikmeter. Der Grund: Der Aufwand für die Abfuhr ist neu kalkuliert worden, was die Gebühren verteuert. Und: Weil die Eigentümer in den letzten Jahren immer mehr ihrer kleinen Kläranlagen modernisieren ließen, fällt hier immer weniger Schlamm an. Waren es 2007 in ganz Lügde noch 132 Kubikmeter, so wurde im vergangenen Jahr nur noch halb so viel Klärschlamm aus den Mini-Anlagen und Gruben gepumpt.

Deshalb dürfte es laut Stadtverwaltung für die Betroffenen im Endeffekt auch nicht so viel teurer werden als früher – zumal der Schlamm nun auch seltener abgefahren werde. Heute sollen die Ausschussmitglieder ihr Votum abgeben; endgültig entscheidet dann der Rat.

Ein Thema, dass alle betrifft, ist der künftige Preis fürs Trinkwasser. Ob und wie sehr die Gebühr hier steigen soll, ist allerdings noch nicht bekannt. Denn hier saßen die Mitarbeiter der Stadtverwaltung im Vorfeld der heutigen Sitzung noch an der Kalkulation. Sie soll deshalb erst heute Abend vorgestellt werden.

Aufatmen können die Lügder indes aller Wahrscheinlichkeit nach bei den Müllgebühren. Die Grundgebühr bleibt konstant und die Gebühren für die einzelnen Gefäße könnten sogar leicht sinken.

Ebenfalls konstant bleiben laut Plan die Abwasser- und die Friedhofsgebühren.



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