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Lügde und Elbrinxen feiern weiß-blaue Feste mit insgesamt 1000 Gästen / Zelt hebt die Stimmung

Für Wiesn-Gaudi muss keiner nach München

Lügde / Elbrinxen (yt / rr). „Das ist doch der helle Wahnsinn hier“, zeigte sich Lügdes Ortsbürgermeisterin Birgit Platte vom neuen Oktoberfest begeistert. Ebenso die rund 800 weiteren Gäste, die sich bis zum technischen k.o. verausgabten. Denn die Partyband aus dem Raum Würzburg ging strikt demokratisch nach dem Motto vor: „Wenn wir keine Pause machen, macht hier keiner Pause.“

veröffentlicht am 24.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 16:41 Uhr

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So ließen die „Grumis“ keine Langeweile aufkommen. Die Gäste mussten richtig ackern. Sie turnten und tanzten auf den Bänken und Tischen und fanden das richtig klasse. „Das ist eine viel bessere Atmosphäre hier im Zelt als im Schützenhaus“, befand auch Brudermeister Dietrich Günnewich von der gastgebenden Schützenbruderschaft St. Kilian.

Im weiß-blau geschmückten Zelt kamen die feschen Dirndl und prächtigen Ledertrachten auch viel besser zur Geltung als im eher nüchternen Schützensaal. Und Günnewich ist sicher: „Wenn wir im nächsten Jahr eine Wiederauflage ins Auge fassen, dann nur mit Festzelt.“

Das wünscht sich auch das Lügder Partyvolk. Ein „Feierbiest“ setzte gleich noch eins drauf: „Und ladet unbedingt wieder die Grumis ein. Die verstehen es wirklich, Feste zu feiern bis zum Umfallen.“ Der Rest ging allerdings im Hunderte Mann starken Chor unter, der gerade einsetzte, um die Unterfranken beim Refrain zu unterstützen.

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Zünftige bayerische Bierzeltatmosphäre ließ am Samstag auch das Gasthaus Lutter in Elbrinxen fast in seinen Grundfesten erbeben. So viele Vereine wie noch nie, nämlich stolze 34, nahmen ab dem späten Nachmittag am traditionellen Vereinspokalschießen teil. Das ging dann, während die Schießwettbewerbe noch liefen, am Abend nahtlos in das ebenso traditionelle Oktoberfest. Etwa 200 Gäste kamen dabei allmählich auf Touren, als die „Blasmusik Humfeld“ mit der riesigen Besetzung von 25 erstklassigen Musikern loslegte. Unter ihrem Dirigenten Roman Plaskov, der selbst studierter Musiker ist, spulte die Truppe ein Vier-Stunden-Programm von Münchner Wiesn- und Weißwurstmusik bis hin zu konzertanteren Stücken ab, das die Elbrinxer so richtig aufmischte. An den Tischen wurde geschunkelt und geklatscht, ein reiner Frauentisch lieferte stehende Klatscheinlagen ab, und eine Reihe holländischer Gäste vom örtlichen Campingplatz verwandelte sich in Bayern-Fans.

Familie Lutter hatte die Säle komplett weiß-blau dekoriert, aus der Küche waberte der Duft von Schweinshaxen und Kraut, und die bedienenden Dirndl-Madln kamen mit dem Bierausschank kaum nach. Ein Bierzelt auf der Wiesn konnte nicht stilechter sein. Erst gegen 23 Uhr konnte Schützenvereins-Chef Thomas Christophersen die Siegerehrung für die Schießwettbewerbe vornehmen, gefolgt von der Prämierung der besten bayerischen Outfits. Hier landete sogar ein Paar auf dem ersten Platz: Sandra und Carsten Rissiek platzierten sich vor Anke Siefert und Thomas Kranz.

Die Einzelwertung der Schießwettbewerbe der Männer gewann Carsten Sulimma vor Frank Barkowasky und Jürgen Gökemeier, die der Damen Bärbel Köster vor Tina von der Heide und Melanie Schrader. Bei den Mannschaften siegte in der Männerwertung der Spielmannszug vor dem Schützenverein (2. Zug Oberdorf) und den Schießwarten. In der Damenwertung gewann die DLRG vor der Dorfbühne und den Schnarzen n. e. V.

Lügdes Schützenbrüder haben erstmals ins eigens aufgebaute Zelt eingeladen – und der Erfolg gibt ihnen recht: Rund 800 Besucher haben beim Oktoberfest ihren Spaß. Fotos: yt (1), rr (2)

Die Trägerinnen und Träger der schönsten Trachten mit den Siegern der Schießwettbewerbe in Elbrinxen.



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