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Sandra Lücke leitet „canto allegro“ / Debüt beim Weihnachtskonzert

„Für mich der tollste Job der Welt!“

Lügde. Während draußen die ersten Schneeflocken vom Himmel fallen, werden im Lügder Klostersaal bei wärmendem Kaffee und leckerem Kuchen fröhliche Weihnachtslieder gesungen – viel schöner kann ein erster Advent kaum sein. Möglich macht das der Kinder- und Jugendchor Lügde, der zu seinem traditionellen Weihnachtskonzert mehr als 150 Interessierte anlockte.

veröffentlicht am 04.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 14:41 Uhr

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Autor:

Vassili Golod
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Mit Detlev Jöckers „Oh weh, oh weh, noch immer liegt kein Schnee“ eröffneten Brigitta Marx und ihre „Ohrwürmer“ das abwechslungsreiche Musikprogramm. Mit ihren zarten Stimmen und ihrer unbeschwerten Art zauberten die Zipfelmützen tragenden jüngsten Chorkinder allen Anwesenden ein Lächeln auf die Lippen. Im Anschluss an die Kinder- und Jugendchöre gab es dann geballte Manpower vom Männergesangsverein „Froher Liederkranz“ unter der Leitung von Karl-Heinz Isenberg.

Mit besonderer Spannung fieberte das Publikum dem Auftritt des „canto allegro“ entgegen. Sandra Lücke feierte beim Weihnachtskonzert nämlich ihr Debüt als Leiterin des Meisterchors. Die freiberufliche Musikpädagogin ist Chorleiterin aus Leidenschaft. „Das ist für mich einfach der tollste Job der Welt“, schwärmt Lücke mit funkelnden Augen. „Man stellt sich da vorne hin, dirigiert was und dann kommen so tolle Sachen dabei raus.“

Am „canto allegro“ schätzt Lücke neben dem „sehr hohen musikalischen Niveau“ besonders, „dass es eine homogene Gruppe ist, die es gewohnt ist, schwer zu arbeiten und dazu bereit ist, alles mitzumachen.“

Mit ihren neuen Schützlingen hat die 40-Jährige sehr viel vor: Neben der Vorbereitung auf die anstehende Meisterchor-Prüfung im kommenden Jahr – die höchste Auszeichnung, die ein Laienchor überhaupt erreichen kann – arbeitet Sandra Lücke daran, ihre Philosophie der musikalischen Weltoffenheit auf die Sängerinnen und Sänger zu übertragen. „Der Chor hat bisher viel kirchliche Musik gesungen und auch alte Musik. Ich möchte in Zukunft gerne andere Kulturen reinbringen, zum Beispiel südamerikanische oder afrikanische Musik.“

Außerdem will Lücke mit dem „canto allegro“ in Zukunft „aus dem Kessel rauskommen“ und vermehrt auch außerhalb der Region auftreten, um über den Tellerrand hinauszuschauen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Doch zurück zum Konzert: Mit dem Lied „Der Gummibaum“ über einen Türken, der in Deutschland lebt und die deutschen Traditionen übernimmt, weil er ein „guter Deutscher“ sein will, brachte der „canto allegro“ das Publikum zum Schmunzeln.

Der frische Wind, der durch das eher untypische Weihnachtslied erzeugt wurde, tat der Veranstaltung nach Ansicht vieler Zuschauer richtig gut.

Den Abschluss des Weihnachtskonzertes bildete der Evergreen „Weihnachten steht vor der Tür“, bei dem alle Chorgruppen gemeinsam auftraten und damit die Veranstaltung abrundeten.

Unterwegs zu neuen Herausforderungen: Der Meisterchor „canto allegro“ mit seiner neuen Leiterin Sandra Lücke, die beim Weihnachtskonzert im Klostersaal ihr Debüt gegeben hat. Foto: gol



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