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Entwicklungskonzept „Lügde 2015“ in den Augen von Politik, Verwaltung und Bürgern erfolgreich

Für Lügdes Zukunft gut aufgestellt

LÜGDE. Vor rund einer Dekade ist Lügde unter dem Schlagwort „Lügde 2015“ angetreten, die mittelalterlich geprägte Stadt in die Moderne zu führen. Der Emmerauenpark ist entstanden, die Ortsdurchfahrt umgestaltet worden, Konzepte für Wohnen und Einzelhandel entwickelt worden. Das Gesamtpaket wird kontinuierlich fortgeschrieben und hat schon die 16-Millionen-Euro-Grenze gerissen. Ein Erfolgsmodell.

veröffentlicht am 08.11.2018 um 18:30 Uhr
aktualisiert am 08.11.2018 um 20:00 Uhr

Die Umgestaltung der Mittleren Straße hat zur Steigerung der Attraktivität Lügdes beigetragen. foto: yt
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Autor

Carlhermann Schmitt Reporter
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Dass für Lügde auch heute noch die Überschrift 2015 für die Zukunft steht, hat eher traditionelle Gründe: „Das ursprüngliche Entwicklungskonzept hatte ein Volumen von gut 5 Millionen Euro und war sowohl in den Augen der Politik und der Verwaltung als auch der Bürger ein voller Erfolg“, erinnerte Bauamtsleiter Gregor Günnewich an die einzelnen Handlungsfelder Emmerauenpark, Umgestaltung der Ortsdurchfahrt zusammen mit dem Marktplatz und dem Kirchplatz, Rathausumgestaltung sowie an die Konzepte für Wohnen und Einzelhandel.

„In der Zwischenzeit ist das Konzept ,Lügde 2015‘ kontinuierlich fortgeschrieben und hat schon die 16-Millionen-Euro-Grenze gerissen“, freute sich der Bauamtsleiter über den großen Erfolg des damals angestoßenen Weges. „Deshalb werden auch weitere Maßnahmen unter dem Begriff ‚Lügde 2015‘ subsummiert“, erklärte Günnewich, als er die Fortschreibung des Stadtentwicklungsprozesses vorstellte: Für den ersten Bauabschnitt des Kultur- und Bildungscampus Schulzentrum wurde im letzten Jahr eine Förderbewilligung ausgesprochen. Dazu kam nun aktuell eine weitere Förderungsbewilligung aus dem Programm „KommunalerKlimaschutz.NRW“ für den weiteren Gebäudetrakt Klimaktikum des Schulzentrums. Dafür ist auch schon die Generalplanung vergeben.

Zum Oberbegriff des Campus zählt auch die Sporthalle, für deren energetische Sanierung und Errichtung der Barrierefreiheit ein Antrag zur Förderung aus dem Städtebautopf der Bezirksregierung Detmold gestellt wurde. „In 2018 gab es kein Geld, weil der Topf schon überzeichnet war, deshalb werden wir den Antrag noch einmal für das kommende Jahr stellen“, teilte Günnewich den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planen und Bauen mit.

Auch das Förderprogramm „Kern-Gesund“ soll weitergeführt werden. Das seit fünf Jahren laufende Förderprogramm verfolgt als Ziel, baulichen Leerstand zu beseitigen und damit die Attraktivität der Ortskerne und der Kernstadt auszuweiten. Dafür werden Investitionen in grundlegende Sanierung oder Umbau brachliegender Bausubstanz gefördert. Entsprechend auch Beratungsleistungen von Sachverständigen sowie den Start-up von Handel und Dienstleistung. Diese Förderkulisse soll nach dem Willen der Politiker auch im kommenden Jahr bestehen bleiben.



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