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Ein Papier mit gravierenden Folgen fürs kleinste Dorf – der Landesentwicklungsplan im Bauausschuss

Für Lügdes Stellungnahme wird es eng

Lügde. Wenn es künftig für politische Entscheidungen in Nordrhein-Westfalen so etwas wie „Gottes Wort“ gibt, dann wird das im Landesentwicklungsplan (LEP) stehen. Denn die darin festzuschreibenden Ziele sollen – zumindest, so lange in Düsseldorf Rot-Grün regiert – die verbindliche Grundlage werden auch für alle Beschlüsse, die Lügdes Politiker für die Stadt und ihre Ortsteile treffen können. Das könnte dann ebenso Einschränkungen für neue Häuslebauer-Grundstücke wie für Gewerbe-Ansiedlungen zur Folge haben. Denn der Flächenverbrauch soll laut Plan drastisch reduziert werden. Die Zahl der Windräder – auch im Wald – soll indes steigen, um die Energiewende zu forcieren. Maßgeblich für alle Entscheidungen werden die Gegebenheiten etwa der Überalterung, des Strukturwandels in Industrie und Gewerb, des Umweltschutzes oder des Klimawandels sowie die Folgen der Entscheidungen für diese Bereiche sein. Was sich schön anhört: „Die historischen Stadtkerne sollen gefördert werden“, erklärt Günter Loges. Lügdes Bauamtsleiter macht aber auch klar, dass das auf Kosten der Dörfer gehen könne. „Ortsteile unter 2000 Einwohner sollen nur noch auf die Eigenentwicklung beschränkt werden.“ Neubauten am Ortsrand könnten künftig also tabu sein.

veröffentlicht am 05.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 08:55 Uhr

Juliane Lehmann

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Juliane Lehmann Reporterin zur Autorenseite


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