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Lügder Realschüler bei Phoenix

Freiwillige Überstunden für den Wettbewerb

Lügde/Blomberg (jhe). Eine Autowaschanlage aus Legosteinen, ein Brückenkran in Miniaturformat und eine Maschine, in der Hot-Dogs nach Wunsch belegt werden, sind nur einige der Erfindungen, die Schüler mithilfe der Phoenix Contact „nanoLine“-Steuerungstechnik entwickelt haben. „In unserem Projekt steckt viel Elektronik und Arbeit“, sagt die 15-jährige Svenja von der Lügder Johannes-Gigas-Schule am Ramberg. Zusammen mit ihren zwölf Mitschülern entwarf und baute sie die Lego-Waschanlage, die sie beim ersten Phoenix Contact „nanoLine“ Wettbewerb präsentierte.

veröffentlicht am 30.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 06:21 Uhr

Eine Autowaschanlage aus Lego bauen die Schüler der Lügder Johan
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„Technik erfordert viel Kreativität“

Insgesamt acht Gruppen von Schulen aus Lügde, Lübbecke, Nieheim, Steinheim, Lemgo und Detmold nahmen am Wettbewerb teil. „Die Schüler sollten sehen, dass Technik nicht trocken ist, sondern viel Kreativität erfordert“, sagt Phoenix-Pressesprecherin Beatriz Garcia Schmidt. Und Projektleiter Klaus Hengsbach von Phoenix fügt hinzu: „Die Schüler konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen.“ Lediglich mussten alle Gruppen mit dem Steuerungssystem „nanoLine“ arbeiten. Bis zur Präsentation hatten die jungen Techniker rund acht Wochen Zeit, ihre Projekte zu entwickeln und zu verwirklichen.

Mit großem Eifer arbeiteten die drei Mädchen und neun Jungen von der Johannes-Gigas-Schule im Technikunterricht an ihrer Autowaschanlage. Oft setzten sie sich auch nach der Schule noch zusammen, um ihre Ideen zu verwirklichen. Kevin erinnert sich: „Wir hatten viele Probleme, die teilweise schwer zu lösen waren, aber es hat viel Spaß gemacht.“ Auch Lars hat die Projektarbeit gefallen, besonders das Programmieren am Computer und „in der Gruppe Probleme zu lösen und nicht alleine davor zu sitzen“. Techniklehrer Oliver Jösten erklärt: „Wir legen viel Wert darauf, dass die Schüler selbstständig arbeiten. Als Lehrer gebe ich nur im Impulse.“

Ganz eigenständig entwickelte auch die 14-köpfige zweite Gruppe der Johannes-Gigas-Schule ihre Hot-Dog-Maschine. Wie die Idee zustande kam, erläutert der Zehntklässler Steffen: „Für unseren Abschluss verkaufen wir in der Pause Hot-Dogs. So sind wir darauf gekommen, eine automatische Hot-Dog-Maschine zu bauen.“

Gurken, Röstzwiebeln, Ketchup und Remoulade sind die Zutaten, die bei der Hot-Dog-Maschine ausgewählt werden können. Fotos: jhe

Die Erfindungen wurden von drei Phoenix-Juroren bewertet. Die Auswahl eines Siegers sei nicht leicht gefallen. Doch schließlich konnten nur drei Gruppen gewinnen. Den dritten Platz belegte das Felix-Fechenbach-Berufskolleg Detmold mit der „Ansteuerung einer elektropneumatischen Buttonpresse“. Auf den zweiten Platz schafften es die Schüler vom Berufskolleg Lübbecke mit der „Projektierung und Optimierung einer Ampelsteuerung“. Den ersten Platz belegte die Bürgermeister-Gräfer-Realschule Lemgo mit ihrem elektronischen Getränkeautomaten „Löschfix“. Ihre Arbeit dürfen die Erstplatzierten vom 20. bis 24. April auf der Hannover Messe am TectoYou-Stand von Phoenix Contact präsentieren.



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