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Lügdes „canto allegro“ singt im Pyrmonter Schulzentrum

Farbenfroher Meisterchor

veröffentlicht am 18.09.2016 um 13:18 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:19 Uhr

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Autor:

Rudi Rudolph
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Es zeigte sich wiederum, dass hohe Anforderungen an Stimme und Präzision sowie Abwechslung und eine spezielle Choreografie einen Chor sehr zugutekommen, denn inzwischen ist der „canto allegro“ auf 21 Personen angewachsen. Darunter vor allem junge Leute, denen man die Freude am Singen absolut anmerkte.

Das Lampenfieber stieg schon lange vor Beginn der Veranstaltung, Chormitglieder eilten hin und her, andere standen in sich gekehrt abseits und konzentrierten sich. Währenddessen konnte das Publikum in der voll besetzten Mensa eine Powerpoint-Präsentation verfolgen, mit der Melanie Brankov-Stein die letzten zwei Jahre von „canto allegro“ Revue passieren ließ.

Chorleiterin Sandra Lücke hat eine ganz besondere Art den Chor zu führen. Ihr Dirigat ist einfühlsam und präzise, in vielerlei Hinsicht lässt sie die Mitglieder mit eigenen Beiträgen teilhaben, seien es gesprochene Überleitungstexte, seien es musikalische Einschübe oder Solopartien. Herausragend dabei das „La vie en Rose“, einst gesungen von Edith Piaf, oder „Over the Rainbow“, die beide von Christine Dramburg interpretiert wurden. Stimmlich absolut überzeugend und sicher, gut für eine Gänsehaut. Ebenfalls neu ist die Begleitung am Flügel durch einen „Externen“, nämlich Peter Brehmer aus Lippstadt. Lara Lücke, Schülerin des Humboldt-Gymnasiums, interpretierte einfühlsam zwei Klavierstücke . Da wurde eine Brücke zum Chor geschlagen, in dem drei junge Damen und ein junger Mann des Gymnasiums ihren Platz gefunden haben. Aber auch die Klavierbegleitung bei „Blue Moon“ von Britta Marx oder die Gitarrenbegleitung von Markus Tappe beim „MashUp, Best of 2015“ zeigten, dass die Einbindung von Chormitgliedern weit über das gewöhnliche Mitsingen hinausgehen kann.

Zudem trat das Ensemble in einem neuen Outfit auf, zwar elegant und zurückhaltend im Stil, jedoch mit kleinen Farbtupfern, die allesamt in die türkisfarbene Richtung führten. Farbe war denn auch das beherrschende Thema des Abends, begleitet von an die Rückwand projizierten Bildern und einer adäquaten Farbstimmung. Anspruchsvolle Arrangements und perfekt gemeisterte Einsätze sowie ein Repertoire, das von Herbert Grönemeyer über Cindy Lauper bis hin zu Joseph von Eichendorff reichte, überzeugten. Fazit: Dieser wunderbare Abend war eine grandiose Werbung für zeitgemäße Chormusik.



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