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Explosionsopfer ist außer Lebensgefahr

Niese (jl). Ein technischer Defekt gilt seit gestern als die wahrscheinlichste Ursache der verheerenden Gasexplosion, die am vergangenen Samstagvormittag ein Einfamilienhaus in Niese zum Einsturz gebracht hatte (wir berichteten). Das teilte Lippes Polizeisprecher Uwe Bauer gestern auf PN-Anfrage mit. Zugleich hatte er eine gute Nachricht: „Nach derzeit vorliegenden Informationen besteht für die Frau, die bei dem Unglück schwere Brandverletzungen erlitten hatte, keine Lebensgefahr mehr.“ Die 72-Jährige musste am Samstag mit dem Rettungshubschrauber zur Behandlung in eine Spezialklinik der Medizinischen Hochschule Hannover geflogen werden. Ihr Mann (79), der bei dem Unglück verschüttet worden war, wurde ins Bathildiskrankenhaus nach Bad Pyrmont. Auch sein Zustand hat sich dem vernehmen nach gebessert. Noch gestern hatten die Experten des Kriminalkommissariats 11 aus Detmold Kripo das Trümmerfeld in Niese ein weiteres Mal untersucht. „Bislang haben sich keinerlei Anhaltspunkte für ein verschulden Dritter ergeben“, berichtete Bauer gestern weiter. Vor etwa einem Jahr hatte das am Nieser „Steilhang“ gelegene, etwa 100 Jahre alte Haus nach Auskunft von Nachbarn eine neue Gasheizung bekommen. Seither hatten sich die verunglückten Eheleute dort, im Elternhaus der aus Niese stammenden Frau, wiederholt besuchshalber aufgehalten. Der entstandene Sachschaden liegt aufgrund des Alters des Hauses bei etwa 50 000 Euro.

veröffentlicht am 05.10.2010 um 21:17 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 08:41 Uhr

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