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In wenigen Wochen soll Elbrinxens Sporthalle fertig sein / Sparkasse Paderborn-Detmold spendet 5000 Euro

„Es werden sicher über 3000 Stunden“

Elbrinxen. Seit Ende März sind sie in und um Elbrinxens ehemalige Schulporthalle am Rackern – die Ehrenamtlichen des örtlichen TSV. Und dessen Vorsitzender Wolfgang Siefert überschlägt schonmal: „Binnen fünf Monaten werden wir 340 000 Euro verbaut haben. Aber vielleicht schaffen wir es auch, die veranschlagten Kosten noch ein bisschen zu unterschreiten.“

veröffentlicht am 06.08.2015 um 18:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:50 Uhr

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Was ihm wichtig ist: Die von mehreren Sparten des 800-Mitglieder-Vereins genutzte Halle samt Duschen und Toilettentrakt soll zu Saisonbeginn weitgehend fertig werden. „Dann fängt der Sport wieder an.“

Die Hallen-Sanierung hat – einschließlich des Schulfoyer-Abrisses – die Stadt Lügde finanziert. Aber die Hälfte der Kosten für die Generalüberholung des Sanitärtrakts übernimmt der Verein: „Da sind wir mit 60 000 Euro dabei“, sagt Siefert und schlüsselt die Summe auf in „30 000 Euro Eigenleistung und jeweils 15 000 Euro Rücklage und Sponsoring“. Dankbar ist er somit vielen: denen, die ihre Arbeitskraft einbringen und auch den großen und kleinen Gönnern, die sich nach ihren jeweiligen Möglichkeiten beteiligt haben.

Und jetzt aber gab es ein bisschen obendrauf: Siefert und einige Freiwillige aus dem harten Kern der Helfer freuen sich über 5000 Euro von der Sparkasse Paderborn-Detmold. Um die Übergabe dieser Großspende zu markieren, reiste eigens Hans Laven, der Vorstandsvorsitzende des Geldinstituts, mit Friedel Heuwinkel in Elbrinxen an. Lippes Landrat war der Adressat von Sieferts Bitte um Unterstützung gewesen.

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  • Einer von vielen Freiwilligen: Werner Rissiek glättet die Wand, auf die demnächst der Prallschutz aufgebracht werden soll. pr

In der Sporthalle konnten der Banker und der Politiker sehen, was die Elbrinxer schon geschafft haben und welche Arbeiten noch vor ihnen liegen. Als der Besuch eintraf, war zum Beispiel Werner Rissiek gerade dabei, mit dem Spachtel die Basis für den künftigen Rundum-Prallschutz zu glätten.

„Ursprünglich wollten wir an die Wand gar nicht rangehen“, sagt Vereinschef Siefert. Aber dann habe man sich doch entschieden, die unebene, bröselige Oberfläche zu begradigen, bevor der Prallschutz aufgebracht wird. „Dann müssen wir noch ringsrum streichen, und anschließend wird der Fußboden gereinigt.“ Wenn der Sanitärtrakt fertig gefliest sei, folge das Anbringen der Toiletten und Armaturen, bevor zu guter Letzt der Innenhof dran sei.

Auf bis zu 50 Menschen schätzt Siefert die Zahl der Helfer; zum harten Kern zählt er um die 20 Freiwillige. „Wir leben vom Ehrenamt“, sagt er. „Die Rentner schaffen tagsüber viel, und die Berufstätigen arbeiten vor allem an den Wochenenden mit.“ Unter den Helfern sind übrigens auch einige Männer, die ihre Jobs infolge der Müller Bau-Pleite verloren haben. „Sie haben sich spontan bereit erklärt zu helfen“, sagt Siefert und ist voll es Lobes für das „Miteinander der Generationen“ bei dem vor allem aufgrund des engen Zeitrahmens ehrgeizigen Projekt.

Mit Blick auf die Spende ist Siefert nun „froh, dass die Sparkasse unseren Wunsch erhört hat und uns so maßgeblich unterstützt“. Das motiviere die Ehrenamtlichen sehr. Geschätzte 2500 Arbeitsstunden liegen inzwischen hinter den freiwilligen Hallen-Sanierern. „Und es werden sicher über 3000 Stunden“, rechnet Siefert hoch.

Und was hat der Verein mit der Spende vor? Vielleicht können wir dadurch den Innenhof noch ein bisschen gestalten oder noch ein Sportgerät anschaffen“, überlegt der Vorsitzende.

Auch, wenn der Endspurt noch vor den Elbrinxern liegt, so ist dem TSV-Chef jetzt schon klar: „Alle Sponsoren sind eine wesentliche Hilfe auf dem Weg zum Erfolg.“

Übrigens: Auch, wer nur mal auf der Baustelle vorbeischauen will, ist dem Turn- und Sportverein willkommen. Siefert: „Denen, die vielleicht neugierig sind, sich aber gescheut haben vorbeizukommen, sag ich immer: Kommt doch einfach mal rein und guckt Euch um.“ jl



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