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Neuer Trend erreicht Hummersen / Ehemaliges Forsthaus kommt für 69 000 Euro unter den Hammer

Erste freie Immobilien-Versteigerung für Lügde

HUMMERSEN. Das ehemalige Forsthaus von Hummersen ist wahrscheinlich das erste Gebäude der Stadt Lügde, welches im Zuge einer freien (also freiwilligen) Versteigerung den Besitzer wechseln soll. Am Donnerstag, 12. Juli, versteigert Auktionator Uli Grothoff aus Essen das Gebäude um 18 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung.

veröffentlicht am 11.07.2018 um 17:59 Uhr

Das ehemalige Forsthaus soll bei einer freien Versteigerung den Besitzer wechseln. foto: pr
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Das Mindestgebot beträgt 69 000 Euro plus Auktionsaufgeld in Höhe von 7,14 Prozent (inklusive Mehrwertsteuer) des Kaufpreises für die Dienstleistung des Versteigerungshauses.

Das Gebäude mit 240 Quadratmeter Wohnfläche wurde zuletzt als Vierfamilienhaus verwendet und noch vor fünf Jahren vom derzeitigen Besitzer für knapp 60 000 Euro aufwendig saniert. Das Gebäude steht auf einem sehr großen Grundstück von 1633 Quadratmeter, welches viele Jahre genutzt wurde, um die notwendigen Parkplätze (42 Stück) des benachbarten ehemaligen Hotels Lippische Rose nachzuweisen.

Der aktuelle Besitzer benötigte das Gebäude als Wohnsitz für die Angestellten des Hotels „Holland Haus“, in dessen Restaurant in der Detmolder Straße 23, ebenfalls in Hummersen, die Versteigerung des Forsthauses auch stattfindet. So können sich potentielle Investoren neben dem Vierfamilienhaus, wo sich die Türen bereits um 16 Uhr öffnen, auch schon mal gleich das Hotel Holland Haus anschauen, dass als voll konzessioniertes 65-Betten-Hotel aus gesundheitlichen Gründen ebenfalls im Rahmen einer freien Immobilienauktion versteigert wird, allerdings erst am Freitag, 31. August, ebenfalls um 18 Uhr.

Im Gegensatz zur Zwangsversteigerung liegt bei einer freiwilligen Immobilienauktion keine Notsituation zugrunde.

Mit etwas Glück können Biet-Interessenten das Vierfamilienhaus im Vogelsang 9 in herrlicher, zentraler Lage von Hummersen mit Blick auf den Dorfteich und den dazugehörigen Fontänen und Wasserspielen zum Mindestgebot von nur 69 000 Euro ersteigern, nämlich dann, wenn sich nur ein Bieter findet.

Der Kaufvertrag kommt nach dreimaligem Aufrufen des Höchstgebotes durch den dritten Hammerschlag des Auktionators zustande. Sollte es am kommenden Donnerstag kein Gebot geben, würde das Gebäude am 31. August noch einmal aufgerufen.

„Der Immobilienerwerb über private Grundstücksauktionen liegt im Trend“, urteilte noch vor kurzem eines der führenden deutschen Immobilien-Magazine (Bellevue). Nun hat dieser „Trend“ auch Lügde erreicht.



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