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Prälat Festing spricht über Bedeutung der Kolpingsfamilie / Sabbenhausens Vorstand macht weiter

Erinnerung an geheime Gespräche

Sabbenhausen. In seiner Auftaktrede hat Prälat Heinrich Festing der Sabbenhausener Kolpingsfamilie die gesellschaftliche Relevanz der heutigen Kolpingswerks verdeutlicht. Denn er sprach die Ursachen an, die hinter den Kulissen einst den Boden für die Deutsche Wiedervereinigung bereiteten. „Auf Bitten von Kardinal Höffner habe ich mit dem späteren Papst Johannes Paul II geheime Gespräche geführt. Denn der damalige Kardinal Woytila wollte eine Organisation wie das Kolpingswerk in Polen aufbauen.“ Die habe das Fundament legen sollen, auf dem die von Lech Walesa gegründete Gewerkschaft „Solidarnosc“ gedeihen konnte.

veröffentlicht am 12.02.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:41 Uhr

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Prälat Festing berichtete von seinen Gesprächen mit den Pionieren der Gesellschaft und dem Aufbruch der polnischen Gesellschaft unter der geistigen Führung von Papst Johannes Paul II zu einem neuen Bewusstsein, das den Untergang des Kommunismus einläutete.

So von ihrem Präses eingestimmt freuten sich die Mitglieder der Kolpingsfamilie schon auf die bevorstehenden Jubiläumsfeierlichkeiten im September in Köln anlässlich des 150-jährigen Todestags Adolph Kolpings. „Es ist ein großer internationaler Kolpingstag mit Gästen aus 61 Ländern“, machte der Prälat noch einmal die Bedeutung deutlich. Da der Bezirk derzeit ohne Vorsitzenden ist – „deshalb fand auch kein Neujahrsempfang statt“, erklärte der Vorsitzende der Sabbenhausener Kolpingsfamilie Günter Reker – gebe es noch keine Pläne für eine gemeinsame Fahrt nach Köln. „Ich werde mich umtun, ob von Lügde oder Bad Pyrmont etwas geplant ist und gegebenenfalls selbst etwas auf die Beine stellen“, versicherte Reker.

1847 Euro hat Schatzmeister Wilfried Reker im vergangenen Jahr an Beiträgen von den 74 Mitgliedern eingenommen. „Davon sind im Ort ganze 103 Euro verblieben“, entschuldigte er sich anlässlich seines Rechenschaftsberichts, dass trotz hoher Einnahmen kaum Geld in der Kasse sei. Das restliche Geld müsse er nämlich direkt an den übergeordneten Verband abführen. Bei den Vorstandswahlen wurde er wiedergewählt. Der Stuhl des stellvertretenden Vorsitzenden, der seit einem Jahr vakant ist, konnte auch bei dieser Mitgliederversammlung nicht besetzt werden. Der Vorsitzende hält den Vorstan dennoch für insgesamt gut aufgestellt. yt



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