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Spannend für alle Beteiligten: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Haase im Elbrinxer Flüchtlingshaus

Einfache Lösungen? – Fehlanzeige

Elbrinxen. „Jeder hier hat mindestens einen Menschen verloren“, sagt Hussein. Damit meint der seit August im Elbrinxer Flüchtlingshaus lebende 30 Jahre alte Automechaniker aus Syrien nicht seine Frau. Denn die lebt glücklicherweise noch – wennauch illegal in der Türkei. Denn er wollte ihr den risikoreichen Weg ins Ungewisse nicht zumuten. Und Hussein meint auch nicht die Freundin des 32 Jahre alten IT-Designers Nour, die in der Nähe von Damaskus lebt. Hussein guckt in die Runde, und sein Handstrich über den Hals macht klar: Er meint die toten Angehörigen oder Freunde von Flüchtlingen. In diesem Moment wird es still im Zimmer, in dem Christian Haase zu Besuch ist. Es ist die erste derart intensive Begegnung des CDU-Bundestagsabgeordneten mit Flüchtlingen, wie er nach fast zwei Stunden sagen wird. Da bricht er zum nächsten Termin im Wahlkreis auf. „Und dort höre ich wohl die Sorgen von der anderen Seite“, erwartet Hasse, als er ins Auto steigt. „Aber da wird mir das hier Gehörte nützlich sein.“

veröffentlicht am 11.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:49 Uhr

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Juliane Lehmann

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Juliane Lehmann Reporterin zur Autorenseite


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