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Einbahnstraße am Markt

Wegen der geringen Fahrbahnbreite soll es keine Gegenspur mehr geben

veröffentlicht am 27.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 22:41 Uhr

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Autor:

von julia rau
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Lügde. Mit der Umgestaltung des Marktplatzes ändert sich auch die Verkehrssituation im Herzen der Stadt. Bislang ist schon fast der gesamte Innenstadtbereich verkehrsberuhigt, so auch der Markt. Die Straße, die sich an einer Seite des Platzes entlangschlängelt, ist schon fertig. Allerdings ist sie nur etwa drei Meter breit. Das reicht laut Karl-Heinz Köhne, Fachbereichsleiter für Ordnung und Soziales, nicht aus, um Verkehr in beide Richtungen zu ermöglichen. Deshalb schlug er am Montag in der Sitzung des Ausschusses Ordnung, Umwelt und Forsten vor, die Straße „Am Markt“ zu einer Einbahnstraße zu machen. Die Befahrung wäre dann nur noch von der Mittleren Straße zur Vorderen Straße hin möglich. Bei einer Begehung im Januar soll die Lage noch einmal eingeschätzt werden, danach erst wird entschieden. „Das muss kommen“, ist sich Köhne aber jetzt schon sicher, da eine gesetzliche Vorschrift dazu bestehe. Deshalb müsse das Vorhaben auch zeitnah umgesetzt werden.

Angesichts der Tatsache, dass ein Auto durchschnittlich etwa 1,70 Meter breit ist, die Autohersteller diese Grenze aber zunehmend nach oben verschieben, würde es bei Gegenverkehr tatsächlich keine Ausweichmöglichkeiten geben. Erschwerend kommt hinzu, dass auch Treppen, Lampen und Bäume die Straße begrenzen. Mal eben an die Seite fahren, ist dann nicht immer möglich.

Des Weiteren schlug Köhne vor, den verkehrsberuhigten Bereich in der Stadt wieder so einzurichten, wie er vor der Bildung der Zone 10, östlich der Mittleren Straße, schon war. Das Einverständnis für die Wiedereinführung des damaligen beruhigten Bereichs, der sich dann auch über die Kanalstraße, die gesamte Vordere Straße , die Seilerstraße, An der Stadtmauer und Holland erstrecken würde, ist laut Köhne schon vom Straßenverkehrsamt des Kreises Lippe signalisiert worden. Innerhalb der sogenannten Zone 10 gelte weiterhin eine begrenzte Parkdauer von zwei Stunden. „Das wirkt dem Parkplatzmangel durch Dauerparker entgegen“, so der Fachbereichsleiter.

In einem verkehrsberuhigten Bereich, der umgangssprachlich „Spielstraße“ genannt wird, gilt eine Tempogrenze von etwa 7 Stundenkilometern oder einfach gesagt: Schrittgeschwindigkeit. Fußgänger und Fahrzeuge sind zudem gleichberechtigt, gleichwohl Fußgänger den Verkehr nicht unnötig behindern dürfen und umgekehrt. Außerdem darf nicht überholt werden. Bisher gilt schon in vielen der jetzigen angrenzenden Straßen eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern.



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