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Wie Lügdes Weihnachtsmarkt 2014 aus Sicht von Machern gelaufen ist

Ein Wort genügt: optimal

Lügde. Niklas Zimmermann muss nicht viele Worte machen für sein Resümee des Lügder Weihnachtsmarktes 2014: „Optimal“, sagt der maßgebliche Organisator des Events bei Lügdes Marketing-Verein.

veröffentlicht am 16.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:21 Uhr

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Die exakten Besucherzahlen lassen sich bei solchen Veranstaltungen zwar schwer schätzen. „Aber es kam mir vor, als seien es am Sonntag noch mehr Besucher gewesen als im vergangenen Jahr“, sagt Carolin Nasse aus der Tourist-Info. „Und die Kunsthandwerker haben am zweiten Tag extrem gut verkauft.“ Am Samstag hingegen sei es in der Marktdeele noch ruhiger zugegangen.

Auch das Wetter hatte am Samstag noch nicht die Massen nach draußen gelockt. So mancher Freiwillige guckte denn auch zunächst etwas frustriert aus der einladend gestalteten Bude. Doch je später es wurde, desto mehr belebte sich der Marktplatz. Einige dürften wohl bewusst die Sportsendungen im Fernsehen abgewartet haben, um anschließend bei Glühbier oder anderen wärmenden Getränken über die Ergebnisse zu fachsimpeln.

Der Sonntag hingegen war deutlich der eigentliche Familientag. Viele Kinder wuselten auf dem Weihnachtsmarkt herum, nahmen das Karussell in Beschlag, drängelten in den Streichelzoo und rückten den Ponys auf die Pelle. Die ertrugen es gelassen, obwohl es so manches Mal recht eng in dem kuscheligen Gehege wurde.

Beklagen können sich auch die ehrenamtlichen Beschicker nicht. „Die Champignon-Pfanne der Kita-Eltern war am Ende komplett ausverkauft, und einem Anbieter haben die Besucher schon vor Markt-Ende alle Kekse abgekauft“, berichtet Niklas Zimmermann.

Hochgradig zufrieden ist auch Klaus Zumhasch von der Gemeinschaft für Fischerei und Naturschutz. „Wir hatten bis Sonntag 300 Zuchtforellen geräuchert und 280 verkauft“, überschlägt der Vereinschef.

Unzufrieden sind aber auch die Dechen nicht. Ihre nach mehreren Jahren Pause erstmals wieder aufgebaute Eisstockbahn zwischen Rathaus und Kirche entwickelte die erhoffte Magnetwirkung zwar nicht ganz. „Aber wir haben am Wochenende zehn neue Mitglieder gewonnen“, erzählt Torben Blome. Künftig könne das Turnier vielleicht auf einen Tag gestrafft werden, überlegt der Dechen-Geschäftsführer. Warum er findet, dass die Bahn auch künftig aufgebaut werden sollte: „Kinder, die aus dem Alter ’raus sind, in dem sie Karussell fahren, sollten auch ein bisschen aktiv werden können.“

Der erneute Erfolg des Lügder Weihnachtsmarktes dürfte die Verantwortlichen umso mehr freuen, wenn sie ins Umland blicken. Denn hier gab es reichlich Konkurrenz. So lud etwa Niese mit weiträumig extra aufgestellten Hinweisen ein, doch einen Abstecher zum dortigen Weihnachtsmarkt zu machen. Und in Bad Pyrmont waren zahlreiche Akteure in historischen Kostümen unterwegs und begleiteten seine Majestät, Zar Peter den Großen, bei seiner Peterburger Schlittenfahrt. Lügdes großteils ehrenamtlich organisierter Markt indes ist seinem Anspruch „von Lügdern für Lügder“ einmal mehr gerecht geworden – was auch für Auswärtige den Charme steigert.

Gut auch: Diesmal musste die Polizei infolge des Weihnachtsmarktes nicht in die Emmerstadt ausrücken. jl/ti



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