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Emmi und Willnowsky demonstrieren in Elbrinxen die ideale Partnerschaft

Ein Traumpaar zum Brüllen

Elbrinxen. Das Elbrinxer Traumpaar hat wieder kein Auge trocken gelassen bei seinem Auftritt in der völlig ausverkauften Marktscheune. Wieder einmal demonstrierten Emmi und Willnowsky die ideale Partnerschaft. Während er darauf besteht, dass ihr Idealgewicht 3,5 Kilogramm sei – inklusive Urne, arbeitet sie daran, ihre erotische Nutzfläche zu erhöhen. Emmi ist sich sicher, dass Herr Willnowsky nur deswegen noch lebe, weil die ukrainische Abtreibungsklinik eine zwölfmonatige Wartezeit hatte. Das Kleinkunstduo – eine Zierde seiner Zunft – kalauerte sich mit solchen und ähnlichen Sprüchen durch den Abend und sorgte für einen Brüller nach dem anderen beim Publikum – selbst wenn die Pointen oberhalb der Gürtellinie angesetzt waren.

veröffentlicht am 27.04.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:36 Uhr

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Autor:

Carlhermann Schmitt
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Dass das Elbrinxer Publikum vor Humor sprühte, zeigte sich schon vor dem Auftritt von Emmi und Willnowsky: Setzten sich die Gäste doch zunächst auf die Außenplätze. Und die Ränge füllten sich dann langsam von außen nach innen. Kaum waren dann die Plätze in der Mitte besetzt, kam dann auch schon die Publikumsfrage an die Lehrer im Auditorium. „Warum kommt die Inderin beim Arzt vor der Prostituierten an die Reihe? Punkt vor Strich.“ Insgesamt wurde das Publikum sehr schön eingebunden in den Abend. Marco, Jan und Cord durften von ihrem Berufs- und Liebesleben berichten oder wurden zum gemeinsamen Wasserrutschen eingeladen, während die anderen Gäste aus dem Prusten nicht herauskamen. Sie bekamen dann noch den Tipp, nur sexuelle Dinge zu tun, die sie später auch sinnvoll einem Notarzt erklären könnten. Und gemeinsam wurde auch noch Elton Johns „Crocodile Rock“ intoniert. Ein Gag nach dem anderen in der Kegelabendklasse. „Ich hab mir ein Bauchnabelpiercing machen lassen.“ „Guter Platz, um ein Duftbäumchen aufzuhängen.“ Meist ging es tiefgründiger zu: „Herr Pfarrer, küssen Sie mich.“ „Das geht nicht, das erlaubt die Kirche nicht. Streng genommen dürfte ich nicht einmal nackt auf Ihnen liegen.“ Abstecher ins Tierreich: „Wie macht die Kuh? ‚Muh.‘ Wie macht die schwarze Kuh? ‚Ey Mann, Muh Mann.‘“ Die Schenkel der Gäste müssen geglüht haben und dürften auch heute noch stellenweise blau sein. Welches Thema auch immer angeschnitten wurde, die Auseinandersetzung damit blieb flach, ohne Subkontext, dadurch leicht verdaulich. Und so bescherten Emmi und Willnowsky den Gästen einen richtig entspannten Abend. Dazu trug auch die sachliche Interpretation des Hits „Je t’aime“ bei, die sicherstellte, dass auch partielle Spannung sofort abgebaut wird.

Sind Lehrer im Saal? Emmi und Willnows-ky binden das Publikum gerne und oft mit ein.

Fotos: yt (2)

Herzallerliebst: Das Elbrinxer Kleinkunstduo kalauert sich mit sichtlichem Spaß durch den Abend.



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