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Hasse Ehrenpräsident der IHK Lippe

Ein Sprachrohr für die Wirtschaft

LÜGDE/KREIS LIPPE. Für seinen couragierten Einsatz für die regionale Wirtschaft hat die IHK-Vollversammlung Ernst-Michael Hasse zum Ehrenpräsidenten der IHK Lippe zu Detmold ernannt. Der Lügder ist Senior-Chef von Schwering & Hasse – mit 200 Beschäftigten einer der beiden größten Arbeitgeber Lügdes.

veröffentlicht am 14.02.2018 um 18:04 Uhr
aktualisiert am 14.02.2018 um 21:40 Uhr

Der Lügder Unternehmer Ernst-Michael Hasse wurde zum Ehrenpräsidenten der IHK-Lippe ernannt. Foto: IHK/pr
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Hasse scheidet nach zehnjähriger Präsidentschaft und 34-jähriger Mitgliedschaft in der Vollversammlung aus seinem Amt aus. Er verzichtete auf eine erneute Kandidatur bei der Wahl der IHK-Vollversammlung im Herbst 2017. Volker Steinbach tritt die Nachfolge als Präsident an.

Im Rahmen des Parlamentarischen Abends und der „Staffelstabübergabe“ standen die besonderen Errungenschaften und Verdienste Hasses nochmals im Vordergrund. Er hatte in seiner Amtszeit die IHK-Arbeit durch neue Impulse vielfach mitgeprägt und sich für die regionalen Interessen der Wirtschaft starkgemacht. Dabei habe er die IHK Lippe immer als Dienstleister für die lippischen Unternehmen und zugleich als regionaler Ideengeber gesehen. Die Vielseitigkeit der IHK-Arbeit erlaube es der Kammer, als wirtschaftliches Sprachrohr für die lippischen Unternehmen einzutreten und den Dialog zu Politik, Verwaltung und Gesellschaft konstruktiv zu suchen.

Unter der Präsidentschaft Hasses hat sich der Bereich der Aus- und Weiterbildung modernisiert, technische Entwicklungen wurden aufgegriffen und der Ausbildungsfonds eingeführt. Hasse hatte darauf Wert gelegt, dass die Attraktivität der Dualen Ausbildung steigt. Nur so sei dem Fachkräftemangel entgegenzutreten und der langfristige wirtschaftliche Erfolg in der Region zu gewährleisten.

Unter der Präsidentschaft Hasses wurde der Bereich der Aus- und Weiterbildung modernisiert. Foto: dpa
  • Unter der Präsidentschaft Hasses wurde der Bereich der Aus- und Weiterbildung modernisiert. Foto: dpa

Auch die Symbiose von Wissenschaft und Wirtschaft hatte Hasse immer wieder zu einem Aushängeschild der IHK-Arbeit gemacht. So setzte er sich während seiner Amtszeit für zwei Stiftungsprofessuren mit wirtschaftlichem/unternehmerischem Charakter an der Hochschule OWL ein und förderte durch unterschiedliche Projekte die Innovationsfähigkeiten des lippischen Mittelstandes.

Auch die weithin bekannte Standortkampagne ist ein Erfolg Hasses Amtszeit. Sie hat das Ziel erreicht, die Bedeutung der Industrie als Rückgrat der Lipper Wirtschaft zu verdeutlichen.

Hasse selbst betonte, dass er die ehrenamtliche Mitarbeit neben dem fachlichen Interesse auch aus einer persönlichen staatsbürgerlichen Grundüberzeugung immer leidenschaftlich und gerne wahrgenommen habe. Das Ehrenamt an sich sei dabei ein Grundsatz einer funktionierenden Gesellschaft und sei heutzutage vielleicht wichtiger denn je. Er rief die Anwesenden zu mehr Engagement auf, auch wenn dies Mut und Standfestigkeit erfordere.red

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