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Matthias Lüke eröffnet die Saison im Kloster

Ein Musiker mit Star-Potenzial

Lügde. Er sieht super aus, guckt so „süß“, und unter seinem charmanten Lächeln könnten scharenweise Mädchenherzen schmelzen. Dass Matthias Lüke dazu auch noch gut singen und eine Akustik-Gitarre bedienen kann, zwingt ihm schon förmlich eine Star-Karriere auf. Am Samstag läutete der Singer-Songwriter aus Paderborn die mittlerweile dreizehnte Saison der Kolping-Kleinkunstreihe „Kultur im Kloster“ ein.

veröffentlicht am 09.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 02:41 Uhr

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Autor:

Carlhermann Schmitt
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Ursprünglich als lockere Session im Innenhof der Lügder Klosteranlage geplant, wurde das Konzert ins Treppenhaus verlegt. Denn als es ans Aufbauen ging, lag die Regenwahrscheinlichkeit deutlich über der Kann-man-Wagen-Grenze.

So hatten die Gäste die Möglichkeit, sich auf Stühlen, Bierbänken oder den mit Sitzkissen gepolsterten Treppenstufen niederzulassen, um dem Lockenkopf an Gitarre, Großer Trommel und Schellenbaum sowie dem „Mann am Bass“ zu lauschen. Den verkörperte Carsten Hormes, der mal mit E- und mal mit Kontrabass mal Rhythmus und mal auch die Melodie ins Spiel brachte. Die vielen Gäste der kostenlosen Auftaktveranstaltung drängten sich dicht und beklatschen die Virtuosität der beiden Musiker.

Das Duo könnte neben Bands wie „Silbermond“ bald ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen, wenn Lüke weiß, wohin er will. Zur Zeit scheint er sich da nämlich noch nicht ganz sicher zu sein – jedenfalls, wenn man nach seinen Songs geht. Inhaltlich geht’s um Liebe - vorzugsweise unerfüllte. Zudem thematisiert er einen Elefanten im Porzellanladen und Sisyphos – womit er wohl wieder bei seinem Thema war, das er auch musikalisch aufarbeitete: Sisyphos steckt fest, kommt nicht weiter, kriegt den Felsen nicht auf den Berg, immer wieder entgleitet er ihm, rollt zurück ins Tal.

Und auch in seinen Melodien kommt Matthias Lüke nicht immer ganz an. Er verharrt in Septakkorden, wunderbar gespielt – aber eben nicht aufgelöst. Wie ein Fuchs, der um Trauben herumschleicht, die nicht einmal zu hoch hängen. Er könnte sie erreichen, macht aber nicht den entscheidenden Schritt.



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