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Neubau rückt näher – und kostet

Ein kleiner Schritt weiter beim Zankapfel Feuerwehrhaus

ELBRINXEN. Vorsichtiger Optimismus machte sich am Freitag im alten Elbrinxer Feuerwehrgerätehaus breit. Denn das leidige Thema Neubau, das seit Jahren für zeitweise großen Frust und Unmut sorgt und manchen gar um den Fortbestand der örtlichen Feuerwehr-Löscheinheit bangen ließ, nähert sich wohl langsam seinem Ende.

veröffentlicht am 04.02.2018 um 22:15 Uhr

Die Spitze der Löscheinheit Elbrinxen sieht ein Ende des Hickhacks ums Feuerwehrgerätehaus. Hinten (v.li.) Thorsten Klinge, Löscheinheitsführer Ulrich Tintel mit Lügdes Feuerwehrchef Wolfgang Kornegger und Michael Schoppmeier. Foto: rr
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Rudi Rudolph Reporter
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Löscheinheitsführer Ulrich Tintel entschuldigte den abwesenden Bürgermeister Heinz Reker, berichtete jedoch von seinem Telefonat mit Lügdes Verwaltungschef und zitierte ihn in Teilen wörtlich. Tintels Eindruck jedenfalls: „Wir sind in Sachen Gerätehaus einen kleinen Schritt weiter.“ So habe Reker am Mittwochabend eingeräumt, mit seiner Machbarkeitsstudie nicht durchgekommen zu sein und sich eines Besseren belehren lassen. Zur Erinnerung: Mit der Studie hatte Reker seinen Wunsch-Standort am alten Platz untermauern wollen.

„Nunmehr sind die Pläne so gut wie fertig, doch es gibt noch Gesprächsbedarf“, berichtete Tintel. „Aber der Bürgermeister steht voll hinter dem Projekt, und auch die Löscheinheit wird in der Endphase einbezogen.“ Dann könne die Planung im Rat behandelt werden. Man habe sogar schon eine kleine Ansicht bekommen, die jedoch noch durchgearbeitet werden müsse, erklärte er weiter.

Mit einem gewissen Galgenhumor schloss sich Ortsbürgermeister Hermann Wenneker der Einschätzung an. „Es erübrigt sich jeder Kommentar,“ bemerkte er, „doch ich gehe davon aus, dass das Gerätehaus noch in dieser Wahlperiode stehen wird.“ Also bis 2020.

Auch Lügdes Feuerwehrchef Wolfgang Kornegger teilte vorsichtig diese positive Ansicht. „Da ist der Stein ins Rollen gekommen, und ich bin guter Dinge.“

Da die Machbarkeitsstudie den Standort in der Ortsmitte gekippt hatte, ist jetzt der Weg frei für eine Lösung, die auch die Feuerwehr zufriedenstellt. Somit kann man damit rechnen, dass sich die Planung auf ein Gelände in der Nähe des jetzigen Feuerwehrgerätehauses konzentriert und das für alle Beteiligten aufreibende Thema nach über mehr als zehn Jahren Hin und Her endlich positiv abgeschlossen wird. Nur die Finanzierung bleibt ein dicker Brocken. Denn die in den Haushalt eingestellten 400 000 Euro werden bei weitem nicht ausreichen. Da ein neues Gerätehaus bis zu 900 000 Euro kosten kann, entsteht eine Finanzierungslücke, die nicht allein mit Eigenleistungen geschlossen werden kann, meint auch Hermann Wenneker, „doch wir müssen erst einmal abwarten, was die Planung konkret sagt und uns dann in Bauweise und Ausführung kreativ damit beschäftigen.“



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